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Samstag, Juni 22

MCMXLIX - Cheers to 70 Years!

Eine römische Zahl schmückt heute meine Überschrift. Sieht als Geburtsjahr eleganter aus als 1949 und ziert seit ein paar Tagen ein T-Shirt, welches ich heuer sicher noch öfter tragen werde. Schon deshalb, weil meine jüngere Tochter die Idee (siehe rechts) perfekt umgesetzt hat und ich nun in nächster Zeit keine Standard-Ware, sondern ein Unikat tragen werde!

Es war der 19. Juni 1949, als ich das Licht der Welt erblickte! Ein Sonntag übrigens und von Licht keine Spur, denn ich zog es vor im Dunkeln auf die Welt zu kommen, genauer gesagt um 01:00 Uhr nachts! Nachtvogel wurde ich dennoch keiner. Vielleicht weil ich damals schon merkte, dass es um diese Zeit sehr trostlos sein kann, zumindest in meiner Heimatstadt! Erlebt habe ich trotzdem sehr viel, weil ich stets aktiv und unternehmenslustig war und dies auch noch lange bleiben will. Rückblick will ich hier aber keinen schreiben, das habe ich bereits unter dem Titel "25.000 Tage nach meiner Geburt - ein Rückblick!" getan. Da hat sich nicht viel verändert!

Natürlich wird man mit zunehmendem Alter nachdenklicher und lebt auch wesentlich bewusster. Überhaupt, wenn es in der eigenen Familie tragische Ereignisse gibt, die mit Ableben und einer lebensbedrohenden Erkrankung zu tun haben und bei Letzterem die Zukunft des Betroffenen ungewiss ist. Unabhängig davon soll uns bewusst sein, dass unser Dasein endlich ist und einen großen Teil davon genießen sollen. Die wenigsten tun dies allerdings!

Ich selbst blicke nach wie vor voller Freude in die Zukunft. Einerseits, weil es meine Einstellung zulässt ein Recht auf (m)ein eigenes Leben zu haben, ohne egoistisch zu sein. Andererseits aber auch, weil mir der jüngere Teil meiner Familie viel Freude beschert. Mit einer Hochzeit und Geburt im Vorjahr und in Kürze das gleiche noch einmal in umgekehrter Reihenfolge. In Kombination mit (m)einer tollen Ehefrau ergibt das eine Mischung, die das Leben lebenswert macht. Trotz einer brutalen Häufung schlimmer Ereignisse, die uns seit einem halben Jahr begleitet. Und gerade weil ich versuche selbst nicht zu kurz zu kommen, viel unternehme und beruflich, wie auch sportlich hoch aktiv bin, habe ich die Kraft Schicksale gut zu meistern.

Dieser Tage habe ich also meinen 70. Geburtstag gefeiert und wie zumeist bei mir üblich, klein aber fein. So waren wir an meinem Geburtstag am Weingut Taggenbrunn, welches mein Schulfreund Alfred Riedl zum neuen Wahrzeichen meiner Heimatstadt stilisierte, und verbrachten einen sehr angenehmen Abend. Tags darauf machten wir einen Ausflug nach Bled (Slowenien) und besuchten gleich einmal die markante Burg, die zu Fuß leicht erreichbar ist. Leider war uns ein Spaziergang am Bleder See und eine mögliche Bootsfahrt zur Seeinsel nicht gegönnt, denn es schüttete bald aus Kübeln. Ein feines Essen am See gönnten wir uns aber auf alle Fälle und die berühmte Bleder Cremeschnitte durfte auch nicht fehlen!

Danke an meine Familie für die Überraschungen und die schöne gemeinsame Zeit. Ich freue mich immer euch in meiner Nähe zu haben und über die vielen gemeinsamen Ausflüge.!




Donnerstag, Oktober 30

Dober Dan Bled!

Der Herbst hat viele Menschen für den großteils verregneten Sommer entschädigt. Er war einfach ein Traum. Das wunderbare Wetter, verbunden mit der herbstlich-bunten Landschaft war für viele Motivation genug den einen oder anderen Ausflug zu absolvieren! So natürlich auch mich!

Einer führte mich ins slowenische Bled, nahe der Landesgrenze, welches ich schon sehr lange auf der Ausflugsliste hatte und nun mit meiner Frau im Oktober spontan besuchte. Eine gute Entscheidung, denn dieser Ort am gleichnamigen (Bleder)See ist einen Besuch wert. So ähnlich dürften auch so manch andere gedacht haben! Unser erstes Ziel war der Besuch der Burg von Bled, die sich auf einem Felsen hoch über den See erhebt! Trotzdem ist sie zu Fuß (mit dem Auto natürlich auch) leicht erreichbar, denn der Weg ist sehr komfortabel ausgebaut, die Stufen leicht zu gehen!

Die Burg zu besuchen ist ein absolutes MUSS, aus mehreren Gründen!
Zum einen hat man einen wunderbaren Ausblick auf die Landschaft, den Ort und den See sowieso. Hinzu kommt der malerische Innenhof, das modern gestaltete Museum, die Museumsdruckerei und der Weinkeller. Einziges Manko, der Eintritt mit 9,- Euro erscheint mir überteuert!

Nach dem Burgbesuch ging's an den malerischen Bleder See. Hier stärkten wir uns mit einem guten Kaffee und der unvermeidlichen und einigermaßen berühmten Bleder Cremeschnitte mit herrlichen Blick auf die Insel, die wir an diesem Tag allerdings nicht besuchten. Den Ausflug beendeten wir mit einem Spaziergang der Seepromenade entlang.

Fazit:
Wir waren mit meiner Frau nach knapp 34 Jahren wieder einmal in Bled und mehr als begeistert. Ein schöner, idyllischer Ort, der einen Besuch wert ist. Wir kommen jedenfalls gerne wieder!