Mittwoch, Oktober 21

Zehn Tage durchs Östliche Mittelmeer!

Drei Kreuzfahrten hatten wir schon hinter uns, die uns in die verschiedensten Regionen und Städte Europas brachten, bevor wir heuer eine weitere Reise buchten. Am 4. Oktober begann daher unsere vierte Kreuzfahrt, die meine Frau und mich mit der MSC Fantasia ins östliche Mittelmeer brachte. Wieder eine Reise mit einem Schiff der MSC Reederei, wieder innerhalb Europas und ebenfalls wieder mit interessanten Stopps:
Triest → Katakolon → Piräus / Athen → Kuşadası → Istanbul → Korfu → Bari → Triest.
Da wir bei der letzten Kreuzfahrt in die Ostsee zu viele Landausflüge vom Schiff aus gebucht haben, waren wir diesmal zurückhaltender. Gerne deponiere ich an dieser Stelle, dass ich zur Reiseplanung mein KI-Lieblingstool "Gemini" in Anspruch genommen habe, indem ich die Route inklusive der Zeiten eingegeben und absolute Top-Empfehlungen (inklusive Begründungen) erhalten habe.

Anreise und Schiff!
Am 4. Oktober fuhren wir zum Hafen Triest, wo wir unseren Elektroauto in einem MSC-Vertrags-Parkhaus abstellten und von dort mit einem Shuttle-Bus zum Schiff gebracht wurden. Während wir eincheckten (da sind wir schon ziemlich routiniert) wurden unsere Koffer in die Kabine 10049 (10. Etage, Zimmer 49) gebracht. Das bedeutet, dass wir diesmal die linke Seite der Fahrtrichtung ausgewählt haben um von da aus mehr von der Küste sehen zu können, was dann auch der Fall war.
Da sich die Schiffe der MSC-Flotte wohl unterscheiden, vom Aufbau aber ähnlich aufgebaut sind, fanden wir uns an Bord sehr bald zurecht, merkten dabei aber, dass die Fantasia (das erste Schiff der MSC) doch schon ein wenig in die Jahre gekommen ist. Gut in Schuss ist sie aber noch immer! Da der Tagesablauf dennoch anstrengend war, beendeten wir diesen sehr bald nach dem Abendessen.

Das Leben an Bord
Gleich am ersten Tag konnten wir dieses in vollen Zügen genießen, denn es war ein Seetag! Das Wetter war sehr schön und so verbrachten wir einen großen Teil der Zeit am Sonnendeck, ganz oben. Wir konnten dabei beobachten, wie die, stets gut gelaunten Animateure tags, wie auch nachts ein buntes Unterhaltungsprogramm boten. An Deck gab es z.B. nicht nur verschiedenste Geschicklichkeitsspiele und sogar Tanzunterricht. Doch nicht nur oben, sondern in den vielen unterschiedlich gestalteten Bars gab es stets reges Treiben. Ganz besonders im riesigen, und über drei Stockwerke verlaufenden Atrium. Es ist für jeden Geschmack und jedes Alter etwas dabei. Und wem am Schiff langweilig wird ist selbst schuld, wobei ich aber betonen will, man kann sich auch zurückziehen und Ruhe genießen!
Ein Highlight bei jeder der bisherigen Reise war und ist das Theater. Der riesige Saal fasst an die 1.000 Personen und die Shows, die hier zweimal pro Abend geboten werden (und sich nach den zwei Essenszeiten richten) sind meistens Weltklasse. Wir haben die Zeit aber auch zum Lesen genutzt oder um einfach von unserer Balkonkabine aufs Meer zu schauen!
Stichwort Essen, die Verpflegung bei MSC basiert auf einer umfassenden Vollpension, die eine große Auswahl an inkludierten Restaurants und Speisen zu verschiedenen Tageszeiten bietet, wobei wir zum Abendessen das Restaurant (mit Bedienung) "Il Cerchio" und zum Frühstück das SB-Restaurant "Zanzibar" in Anspruch genommen haben.
Meiner Frau und mir gefallen auch immer die Galaabende sehr gut. Man zieht sich etwas schöner an und feiert mit dem Personal den (baldigen) Ausklang schöner, gemeinsamer Tage. Erwähnen will ich auch, dass Teile des MSC-Teams dir bei der Rückkehr von diversen Ausflügen beim Schiff fast immer einen fröhlichen Empfang bereiten! Habe ich übrigens bei den Nachbarschiffen nie gesehen!

Die Route und ihre Stationen
Vom Abfahrts- und Ankunftshafen Triest haben wir wenig gesehen, aber den kannten wir schon längst, vom ersten Ziel - Katakolon - habe ich zuvor noch nie gehört, wird aber von den Kreuzfahrtschiffen deshalb angefahren, weil es "das Tor zu Olympia" ist. Da wir auf dieser Reise noch genug Steine sehen werden blieben wir im Ort und waren generell erstaunt, dass hier so große Schiffe anlegen, denn es gibt nur knapp 600 Einwohner! Die Stadt selbst erinnerte mich ein Dorf im Wilden Westen. Links und rechts Häuserzeilen mit Geschäften und Bars und in der Mitte eine gerade Straße. "High Noon!
Die Geschäfte waren hübsch, mein persönliches Highlight war aber ein herrlicher Strand in der Nähe des Schiffes mit einem wunderbaren Bad im Meer!

Dann aber der Hafen von Piräus mit Athen als Ziel!
Wir fuhren mit Hop-on/ Hop-off in die nahegelegene Metropole Griechenlands um zuallererst Tickets für den Besuch der Akropolis zu kaufen (TIPP. Bitte bereits vorab besorgen!). Die Wartezeit bis zu unserem Slot nutzten wir für einen Stadtbummel und eine Stärkung. Gegen 14:00 Uhr war es so weit, wir begannen mit dem Aufstieg zur Akropolis. Der Besucheransturm ist je nach Tageszeit sehr unterschiedlich, aber es gilt auch hier "der frühe Vogel fängt den Wurm"! Wenn du oben bist merkst du sehr bald wie unglaublich schön und imposant es hier ist. Unbeschreiblich und trotz der vielen Menschen hier hat jeder genug Platz die Monumente zu bestaunen und die Aussicht zu genießen!

Nächste Station - Kusadasi!
Von diesem Hafen aus kann man Ephesos besuchen, eine der am besten erhaltenen Metropolen der Antike. Absolut sehenswert, aber wir waren schon zweimal da! Daher blieben wir wieder im Ort und machten uns zu Fuß auf den Weg zur Taubeninsel, gleich in der Nähe der Anlegestelle. Die Burg ist sehr schön und in einem gut erhaltenen Zustand. Auch der Ausblick zum Hafen und der Stadt selbst ist einen Besuch wert!
In der Stadt Kusadasi merkt man sofort, dass man nun in der Türkei angekommen ist. Hier herrscht reges Treiben und sehr bald hört man auch den Muezzin zum Gebet aufrufen. Der Bazar ist wesentlich überschaubarer als jener in Istanbul, die Auswahl gut und die Verkäufer weniger aufdringlich.

Istanbul!
 Diese quirlige Stadt in wenigen Worten zu beschreiben ist unmöglich! Bedingt dadurch, dass wir die 15-Millionen-Metropole bereits vor Jahren besucht haben, haben wir schon einiges gesehen. Obwohl wir für diese Stadt sehr viel Zeit zur Verfügung hatten, nahmen wir uns vor, nur das historische Viertel "Sultanahmed" zu besuchen.
Es war ein Glücksfall, dass ich im Vorfeld meiner Recherchen vom "Versunkenen Palast" gelesen habe. Die größte Zisterne der Stadt scheint noch immer so eine Art Geheimtipp zu sein und war unser persönliches Highlight! Da alles im Umfeld von wenigen Gehminuten liegt, waren wir danach in der Hagia Sophia. Kleiner Tipp: Es gibt ein Kombiticket für die Zisterne und Hagia Sophia, welches man vorab kaufen sollte.

Wobei, von der Hagia Sophia waren wir enttäuscht, denn der Besuch stellte sich eher als eine Art "Baustellenbesichtigung" heraus. Das Innere war düster, kaum beleuchtet und von unzähligen Baugerüsten verstellt. Dafür während der Umbauarbeiten Geld zu verlangen, fanden wir unverschämt!
Nachdem in der "Blauen Moschee" gerade gebetet wurde nutzten wir die Zeit, um uns in einem nahegelegenen Restaurant zu stärken. Das auch "Sultan-Ahmed-Moschee" genannte Bauwerk ist imposant und beeindruckend zugleich und sollte ein Fixpunkt eines Istanbul-Besuches sein. Der Eintritt ist frei und bevor man hineingeht, muss man die Schuhe ausziehen. Daher empfiehlt es sich, Socken anzuziehen und ein Sackerl für die Schuhe mitzunehmen. Im Inneren wird man von der einzigartigen Atmosphäre und Schönheit gefangen.

Schon ein wenig geschlaucht ging es zum für uns letzten Fixpunkt, dem großen Basar! Dieser ist riesig und die Gefahr sich zu verlaufen ist groß! Es lohnt sich also, sich vorab ein wenig um die Orientierung zu kümmern! Im Gegensatz zu unserem ersten Besuch gibt es heute viel "Krafl". Dennoch, wer diesen nicht besucht hat einen wichtigen Teil Istanbuls ausgelassen. Hinzu kommt, dass er sowieso im Zentrum liegt und dich der Weg danach zum "Goldenen Horn" und weiter zur "Galatabrücke" führt!
Genau diesen Weg sind wir dann auch gegangen, vorbei am regen Treiben auf der Brücke, mit den vielen, hupenden Autos, vorbeieilenden Menschen und Fischern die ihr Glück im Bosporus versuchten.
Der Galataport war unser Ziel. Hier in diesem weitläufigen und 2021 eröffneten Kreuzfahrtterminal musste irgendwo unser Schiff sein, welches wir nach einigen Irrwegen endlich fanden!

Der nächste Tag war wieder ein Seetag und brachte uns die wohlverdiente Erholung, bevor wir am Morgen danach in Korfu Stadt anlegten. Man merkt sehr bald, dass diese Stadt nicht das typische Griechenland widerspiegelt. Zu groß sind die Einflüsse anderer Kulturen, haben doch Byzantiner, Venezianer, Franzosen und Briten auf Korfu geherrscht. Das Ergebnis ist eine einzigartige Geschichte, die immer noch durch die Kirchen, Paläste, Plätze und durch die Architektur der Gebäude weiterlebt, die sich zwischen den beiden venezianischen Festungen der Altstadt befinden. Und als Österreicher muss ich natürlich noch hinzufügen, sogar für unsere Kaiserin Sisi war die griechische Insel im Ionischen Meer ein Sehnsuchtsziel.
Zuerst fuhren wir mit einem MSC-Bus bis zur alten Burg, um diese von der Nähe bestaunen zu können. In der Folge verzauberte uns Kerkyra, wie die Hauptstadt heißt, denn ein Bummel ist wie eine kleine Zeitreise. Enge Gassen, pastellfarbene Häuser, venezianische Arkaden und kleine Boutiquen machen , zu einem der schönsten Orte Griechenlands. Nicht umsonst zählt die Altstadt zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Das letzte Ziel der Reise - Bari!
Erstmals auf dieser Reise buchten wir einen Ausflug über MSC was auch damit zu tun hat, dass die Anlegezeit nur sehr kurz war. Und Schiffsreisende wissen, dass die Abfahrtszeiten konsequent eingehalten werden (müssen!!)! Es gab zwei Möglichkeiten, die angeboten wurden, wir entschieden uns für Alberobello mit seinen Trulli-Häusern und das war gut so!
Warum die runden, weißen Häuser mit ihren "Zipfelmützen" genau so gebaut wurden, hat einen Grund und der liest sich so: Der Sage nach wurden die Trulli von Giangirolamo II. Acquaviva d’Aragona errichtet. Der Clou dabei ist das lose Dach, das jederzeit zerlegt werden kann. Denn Häuser ohne Dach galten damals nicht als vollständige Gebäude und man musste daher keine Steuern entrichten. Näherte sich eine kaiserliche Kontrollgruppe, wurden die Dächer flugs abgebaut und den Kontrolleuren somit signalisiert, dass es sich um armselige Behausungen handelte. 

Heute ist das nicht mehr so, denn zwischenzeitlich ist der Ort eine Touristen-Attraktion und in den Häusern finden Restaurants, Souvenirläden - und Menschen, die hier wohnen! Wer durch die hügeligen Gassen schlendert, sollte sich Zeit nehmen – nicht nur zum Fotografieren, sondern auch zum genauen Hinsehen. Ein Muss ist auch der Aufstieg zur gegenüber liegenden Terrasse an der Piazza Giangirolamo, die einen tollen Überblick über die einzigartigen Häuser bietet.

Abschluss und Fazit!
Den letzten Abend am Schiff verbringt man stets ein wenig mit Wehmut, ganz besonders aber mit dem Koffer packen, denn diese müssen bis Mitternacht vor der Kabine stehen. Diese werden bis zur Abreise zum vorher festgelegten Ausschiffungsplatz gebracht. Man sollte also daran denken, dass man am nächsten Morgen die Papiere und noch ein wenig zum Anziehen parat hat. Das erwähne ich deshalb, weil ich bei unserer ersten Kreuzfahrt bei der Nebenkabine einen Mann gesehen habe, der das übersehen hat und mit seinem Pyjama vor die Tür ging!

Ausschiffung
So schön das Wetter während der ganzen Reise war, es stürmte in der Nacht, wodurch das Schiff etwas später anlegte. Nach dem Frühstück sammelten sich die Passagiere in den ihnen zugewiesenen Plätzen. Gegen 10:00 Uhr waren wir mit der Gruppe 12 dran. Jene also, die mit dem eigenen PKW angereist waren und zum Parkplatz mussten. Dann begann leider das Chaos!
Der eisige Sturm in Triest war heftig als wir das Hafengelände betraten. Von dort sollten uns Shuttle-Busse wieder zur Parkgarage bringen. Aufgrund der Wettersituation versuchten alle so schnell wie möglich einen Platz in den kleinen Bussen zu ergattern, die meisten drängten sich rücksichtslos vor. In die Busse einzusteigen war insofern schwer, da man die Busse erst im letzten Moment erkannte und dann auch nicht wusste, auf welcher Seite man einsteigen kann, noch dazu  mit den schweren Koffern. Die Menge der Wartenden wurde immer größer und uns immer kälter bis jemand auf die Idee kam einen Bus nur mit Gepäck zu füllen, ab dann ging es leichter. Dennoch benötigten für die 1,1 KM lange Strecke vom Schiff bis zur Garage in Summe zwei Stunden. Ja, die kurze Strecke hätte man auch zu Fuß machen können. Geht aber nicht, da man so nicht aus dem Gelände darf!

Fazit
Die Reise war genauso schön, wie wir uns das vorgestellt hatten, eher noch schöner. Der chaotische Abschluss hätte bei besserer Organisation gesitteter verlaufen müssen. Anzulasten ist das eher den Betreibern der Parkgarage, letztendlich aber wieder der MSC-Gruppe, die den Auftrag an diese Partnerfirma vergeben haben. Schade eigentlich, denn gerade das zuletzt erlebte bleibt am längsten in Erinnerung!

Nachfolgend gibt es wie immer ein paar Impressionen

Freitag, Juni 5

Vom Verbrenner zum Stromer!

Neu, mit meinem KIA EV2
Wie kann man nur mit E-Autos fahren? Die sind ja viel zu teuer! Und Lademöglichkeiten gibt es auch viel zu wenige! Und ausgereift ist die Technik sowieso noch nicht! Genau so dachte ich - bis vor kurzem!
Wie es dazu kam, dass ich seit April des Jahres - als überzeugter Fahrer von Benzin betriebenen Autos - auf ein Elektro-Auto wechselte, davon handelt dieser Beitrag!

Mein erstes Auto - Puch 500
Heuer werde ich 77 Jahre alt und blicke daher auf 59 Jahre zurück, die ich ausschließlich mit Verbrenner-Autos gefahren bin, wobei mein erstes, eigenes Auto ein Puch 500 war. Der Klassiker der damaligen Zeit, den ich mir im Jahr 1970 um 5.000,- österreichische Schilling erstanden habe. Ab diesem Zeitpunkt war ich nie mehr ohne Auto unterwegs und fuhr verschiedenste Modelle, ohne aber ein Autofetischist zu sein!
Natürlich fuhr ich als Jugendlicher auch mit einem Moped und später (zusätzlich zum Auto) sogar mit einem Motorrad und später einem Motorroller.

Standesgemäß im Mercedes
Ab dem Jahr 1989 hatte ich das Glück auf Firmenautos zurückgreifen zu können, was finanziell für mich einfacher war. Besonders interessant war die Zeit, als ich beruflich für ca eineinhalb Jahre in Deutschland (zur Zeit der Wende) tätig war. Da hatte ich einen Vertrag mit Sixt-Budget (ja, so hieß es damals) und fuhr sehr nobel durch die Gegend (siehe rechts)! Ich wechselte die Autos auch später sehr oft, da ich beruflich generell viel unterwegs war. Konkret alle vier Jahre, aufgrund des stets laufenden Leasingvertrages. Ich wechselte zumeist nicht nur das Auto, sondern auch immer auch die Marke und pendelte mich erst mit zunehmendem Alter auf einen Anbieter ein - KIA!

Vorgänger KIA Stonic GT Line
Was immer gleich geblieben ist war das Schaltgetriebe. Erst im Jahr 2023 bin ich auf ein Automatik-Auto und Tempomat umgestiegen. Nicht, weil ich überzeugt war den Komfort beim Autofahren haben zu müssen, sondern weil ich gesundheitlich in diesem Jahr eine schwere Zeit durchgemacht habe und das Fahren mit dem KIA Stonic (GT Line) eine wesentliche Erleichterung darstellte. Auch ohne Erkrankung mein Fazit, das hätte ich schon viel früher machen sollen bzw. sogar müssen!

Teil unserer PV-Anlage
Heuer im Frühjahr beschäftige ich mich erneut mit einem Autokauf. Der Grund lag darin, dass wir im August 2024 eine PV-Anlage für unser Einfamilienhaus (mit 7,5 KWh und Speicher) angeschafft haben und die Benzinpreise (dank Trump) in die Höhe schossen. Unsere PV-Anlage hat einen sehr hohen Wirkungsgrad und liefert mehr Strom als wir benötigen (im Winter naturgemäß weniger). Dennoch, übers Jahr haben wir einen ordentlichen Überschuss, für den unser Energielieferant Kelag sehr wenig zahlt! Kommt jetzt ein E-Auto, obwohl ich eigentlich gar keines wollte?
Die Antwort - JA! Ich machte mich schlau, las viele Berichte und sah unzählige Videos zum Thema E-Auto. Hinzu kam mein Alter, das heißt jetzt oder überhaupt nie mehr! Aber da ich grundsätzlich jemand bin, der sehr schnell entscheidet, fuhr ich Anfang April zum KIA-Händler meines Vertrauens in Klagenfurt und kam 30 Minuten später mit einem unterschriebenen Kaufvertrag für den neuen KIA EV2 Earth wieder heraus, den ich zehn Tage später beim außerordentlich sympathischen und kompetenten Verkäufer Christian Prothej abholen konnte.

Billiges "Tanken"
In der Zeit dazwischen ließ ich vom Elektriker den Wattpilot (Wallbox) von Fronius (passend zur PV) montieren, die so eingestellt ist, dass sie zuerst den Überschuss ans Auto weitergibt, dann den Strom aus dem Speicher und wenn da nix drinnen ist, kommt der Energieversorger dran. Da ich Pensionist bin und mein Aktionsradius meiner Autofahrten nun geringer ist, werde ich unterwegs, trotz der Reichweite von knapp 320 Kilometer, höchst selten laden müssen. Zu Hause ist dieser Vorgang äußert praktisch und billig und unterwegs auch kein Problem!

Fazit: Nach nur einem Monat habe ich mich so sehr an das elektrische Fahren gewöhnt, dass sich meine Gedanken an den Benziner plötzlich wie ein Relikt aus einer anderen Epoche anfühlen. Das lautlose Gleiten erstaunte mich. Wer jahrelang Verbrenner fährt, nimmt Vibrationen und Motorengeräusche als festen Bestandteil des Fahrens wahr. Daher war ich überrascht erstmals ich im Auto auch mein Autoradio zu hören, ohne es auf eine Lautstärke zu drehen, die unangenehm ist! Beim Fahren gibt kein Ruckeln beim Gangwechsel, kein kurzes Zögern beim Gasgeben. Zugegeben, die Vielfältigkeit der Ladekarten hat mich überrascht, aber wie mir erfahrene "Stromer" erzählen ist das in der Übergangsphase normal. Tatsache ist, ich bin hoch zufrieden und ein Zurück kommt für mich sowieso nicht mehr in Frage!

Samstag, März 28

Eine Lanze für die Physio!

Muskelmyopathie, die Beine werden immer schwächer ...!
In meinem Leben gab es eine Zeit, in der Bewegung einen ganz besonderen Stellenwert einnahm. Als Läufer (vorwiegend Langstrecken wie Halbmarathon und Marathon) war der Körper ein präzises Instrument, das speziell bei Wettbewerben gut funktionieren sollte. Damals fühlte ich mich nahezu unverwundbar und war so auch der fälschlichen Meinung, dass ich kaum Unterstützung benötige um meinen Körper gesund und fit zu halten. Hin und wieder ein paar Massage-Einheiten sollten reichen - dachte ich! Heute, nach der Diagnose einer Muskelmyopathie, hat sich meine Perspektive grundlegend gewandelt: Bewegung ist nun ein hart erkämpftes Gut und ein wesentlicher Teil meiner Lebensqualität.

Kurz zum Warum: Mit 62 Jahren wurde ich das erste Mal in meinem Leben ernsthaft mit einer Krankheit konfrontiert - Rheuma! Ich bekam diese, entgegen ärztlicher Meinung, gut in den Griff und habe kaum mehr Probleme damit. Viele Jahre nahm ich die angebotenen Reha-Möglichkeiten in Anspruch. Das erste Mal im Jahr 2014 im Malcherhof in Baden bei Wien. Neben anderen guten Behandlungen wurde ich hier das erste Mal ernsthaft mit Physiotherapie konfrontiert. Anfangs noch nicht aus Überzeugung, im Jahr darauf begann ich aber die Behandlungen dankbar anzunehmen und mich selbst aktiv einzubringen. Es wirkte!

Mein Gesundheitszustand änderte sich im Jahr 2023 brutal, als ich nach einer (gut verlaufenen) Herzoperation, bei der mir drei Bypässe eingesetzt wurden, so schwer erkrankte, dass ich wochenlang um mein Leben kämpfen musste. Danach war alles anders (siehe "Marathon des Lebens!"), die Muskeln sind mir regelrecht zerfallen! Zu den Hauptgründen, warum es mir heute besser geht, als erwartet, zähle ich die gute Behandlung nach dem medizinischen Missgeschick, den Beistand meiner Familie, meinen unbändigen Willen zum Überleben - und die Physiotherapie! Doch was leistet diese eigentlich genau?

1. Prävention und Optimierung im Sport
Viele assoziieren Physiotherapie erst mit dem Moment, wenn „etwas kaputt ist“. Im (Leistungs-)Sport ist sie jedoch vor allem ein Werkzeug der Prävention.

Beim Langstreckenlauf wirken bei jedem Schritt enorme Kräfte auf den Bewegungsapparat. Die Physiotherapie setzt hier an drei entscheidenden Punkten an:
Funktionelle Anatomie: Es geht darum, muskuläre Dysbalanzen auszugleichen. Wenn ein Muskel zu schwach oder verkürzt ist, übernimmt ein anderer dessen Arbeit – was langfristig zu Überlastungsschäden führt.
Biomechanik des Laufens: Durch gezielte Mobilisation der Gelenke (insbesondere Sprunggelenk und Hüfte) wird die Effizienz gesteigert.
Regenerationsmanagement: Techniken wie die manuelle Therapie helfen dabei, die Regenerationsphasen zwischen den Belastungen zu verkürzen.

2. Die Herausforderung: Muskelmyopathie
Eine Muskelmyopathie verändert die Spielregeln. Hier geht es nicht mehr um die Steigerung der maximalen Sauerstoffaufnahme, sondern um den Erhalt der Muskelsubstanz und die Steuerung der verbleibenden Kraft.

In der medizinischen Rehabilitation übernimmt die Physiotherapie eine sehr wichtige Rolle:
Erhalt statt Überlastung: Bei einer Myopathie ist die Regenerationsfähigkeit der Muskelzellen gestört. Ein „Training bis zum Umfallen“ wäre hier kontraproduktiv. Die Physiotherapie arbeitet deshalb mit dosierter Belastung. Es geht darum, den Muskel zu fordern, ohne ihn durch oxidativen Stress zu schädigen.
Neuromuskuläre Koordination: Oft verlernt der Körper durch die Schwäche effiziente Bewegungsmuster. Die Therapie hilft dabei, die Ansteuerung der Muskeln durch das Nervensystem zu optimieren (Propriozeption). Man lernt quasi, mit den vorhandenen Ressourcen ökonomischer umzugehen.
Kontrakturprophylaxe: Wenn die Kraft nachlässt, neigen wir zu Schonhaltungen. Diese führen zu Verkürzungen von Sehnen und Versteifungen von Gelenken. Die passive Mobilisation durch den Therapeuten ist hier essenziell, um die Bewegungsradien zu erhalten.

3. Ein Plädoyer für professionelle Begleitung
Egal ob man 42 Kilometer läuft oder gegen eine degenerative Muskelerkrankung ankämpft: Der Körper ist ein komplexes System, das fachkundige Wartung verdient.
Die Physiotherapie ist für mich weit mehr als eine „Massage auf Rezept“. Sie ist eine Form der angewandten Biologie, die uns hilft, die Autonomie über unseren Körper so lange wie möglich zu bewahren.
Es ist nie zu spät – und man ist nie „zu gesund“ oder „zu krank“ –, um von einer gezielten Bewegungstherapie zu profitieren.
Wenn nichts mehr geht, dann Physio

An dieser Stelle gebe ich zu, anfangs das Wirken der Physiotherapeuten lange Zeit unterschätzt zu haben!
 Und gerade ab dem war diese Unterstützung besonders wichtig und ich hatte das Glück ganz besondere "Zauberer" an meiner Seite zu haben! So gab es in meiner Zeit im Klinikum Klagenfurt Marianne und Jakob, die mir im wahrsten Sinn des Wortes wieder auf die Beine halfen. Und dann, in der Gailtalklinik die wunderbare Christina Hebenstreit, die mich mit konsequenter Arbeit Stück für Stück in die Bewegung zurückführte! Die weitere Betreuung übernahm in der Folge Stefanie Schwaiger (Steffi), deren Dienste ich bis heute regelmäßig in Anspruch nehme. Stellvertretend für alle anderen, vielen Dank euch allen!

Hast du selbst Erfahrungen mit Physiotherapie gemacht – sei es im Sport oder zur Genesung? Ich freue mich auf einen Austausch in den Kommentaren!

Sonntag, Februar 1

Heviz & Le Primore

In Ungarn, in der Nähe des Plattensees (Balaton) liegt der bekannte Kurort Heviz! Und genau hier wurde im Mai 2025 das Le Primore Hotel & Spa***** superior eröffnet. Eine Beschreibung dazu lautet wie folgt:
Das Herzstück ist der 11.500 Quadratmeter große allgemeine Spa-Bereich mit Thermal- und Erlebnisbecken, eigenem Heilwasserbrunnen, 25-Meter-Schwimmbecken sowie drei Sauna-Welten, ein privates Spa und ein privater Hamam. Auch für Familien ist gesorgt: Ein Kid's Spa, eine Abenteuerwelt und der Mignon Club stehen für junge Gäste bereit. Kulinarisch punktet das Haus mit dem La Vie Rooftop Gourmetrestaurant, in dem international ausgezeichnete Spitzenköche monatlich neue Menüs präsentieren. Ergänzt wird das Angebot durch das „Le Restaurant“, das „Eden Bistro“ sowie mehrere Bars und Lounges. Ein weiteres Highlight ist der Privileged Club, ein exklusives Mitgliederprogramm, das bis zu 30 Prozent Preisvorteil, bevorzugte Reservierungen sowie maßgeschneiderte Wellness- und Kulinarik-Erlebnisse bietet. Fazit: Mit Spa der Superlative, eigenem Heilwasserbrunnen, vielfältiger Kulinarik und exklusiven Club-Angeboten will das Le Primore Hévíz zu einem neuen Fixpunkt im europäischen Wellness-Tourismus werden.

Da wir ziemlich regelmäßig in der ersten Hälfte des neuen Jahres einen Erholungsurlaub buchen nutzten wir die Gelegenheit den neuen Wellnesstempel kennenzulernen. Die Fahrt nach Heviz verlief bei schlechtem Wetter, aber trotzdem angenehm, es war Sonntag! An einer freien Fläche am Ende des Ortes ragte bald der moderne Bau im Halbrund hervor. Parkplätze gab es sowohl in der Tiefgarage, wie auch im Freien, genug. Im Jänner ist üblicherweise weniger los! Das merkte man später auch im Hotel, für uns war es gewollt und sehr angenehm!

Generell ist der gesamte Hotelkomplex hell und freundlich, wie auch die Menschen, die uns am Empfang erwarteten (so wie später auch alle anderen Personen). Da wir zu früh ankamen war unser Zimmer noch nicht fertig. Eine Rezeptionistin nutzte aber die Zeit uns das Haus mit seinen Annehmlichkeiten näherzubringen, während zwei Männer sich um unser Gepäck und das Auto kümmerten. Wir sind Letzteres nicht gewohnt, aber es ist ein Fünf-Sterne-Hotel und daher üblich! Und aufdringlich war es sowieso nicht.

Unser Zimmer war wunderschön, sehr geräumig und mit riesigem Stauraum ausgestattet (zur Anmerkung, es gibt verschiedene Zimmerarten, davon welche mit Blick zur Stadt und solche hin zur freien Natur und bzw.  Außenbecken). Im Bad hat man ebenfalls genug Platz und das "Grohe Sensia Dusch-WC" ist natürlich sehr speziell und gewöhnungsbedürftig (eine kleine Anleitung wäre hilfreich).
Nachdem alles verstaut war hatten wir noch Zeit für eine erste Runde durchs Hotel. Hervorzuheben ist der Lobby-Bereich, der in der Mitte bis nach ganz oben offen, mit vielen Sitzgelegenheiten und einem Panoramalift ausgestattet ist. Ein Traum!

Da bis zum Abendessen noch Zeit war, gingen wir noch in den Thermen-Bereich des Hauses namens Eden-Spa. Wasserbecken in unterschiedlichen Größen und auch mit unterschiedlichen Temperaturen gibt es hier genug, wobei wir sehr gerne die Außenbecken nutzen (dass man hier nicht direkt hinausschwimmen kann finde ich übrigens schade). Im Schwefelbecken rundeten wir den ersten Badetag ab.

Beim Abendessen gibt es freie Platzwahl, die Kellner sind allerdings sehr bemüht dich zum besten Platz zu führen ;-) Die Essensauswahl ist riesig und qualitativ sehr hochwertig. Ich bin jetzt nicht so der Spezialist, kann mir aber nicht vorstellen, dass es Menschen gibt, die unzufrieden den Platz verlassen! Auch das Frühstück am nächsten Morgen war eine Klasse für sich. Wie gesagt, ich bin in solchen Belangen sehr einfach gestrickt, aber meine Frau schöpfte aus dem Vollen! Recht hat sie! Zum Essen ist noch zu erwähnen, dass alles frisch zubereitet ist, vieles aus der Region kommt und die dabei morgens sogar gekochte Eier mit Smileys  entgegen lachen!

Alle folgenden Badetage waren sehr entspannt. Schon einmal deshalb, weil alle Liegen sehr komfortabel sind (unbequeme Plastikliegen gibt es hier nicht) und die Badelandschaft groß genug für alle ist. Zwischendurch nutzten wir auch weitere Leistungsangebote, meine Frau z.B. im Kosmetikbereich und gemeinsam die Saunawelt, die viel zu bieten hat. Wir sind ja nicht wirklich "Saunierer", aber die Aroma-, Bio- und Salzsaunen deckten unsere Bedürfnisse perfekt ab!

Heviz selbst ist trotz der großen Bekanntheit eigentlich klein und überschaubar. Da das Wetter an allen Tagen ziemlich schlecht war, spazierten wir nur einmal durch den Ort und da wir schon einmal hier waren war der einzigartige Heilsee kein Thema. Wohl aber ein Abstecher in ein Kaffeehaus namens Relax mit ausgezeichnetem Kaffee und einer ebensolchen Torte!

In Summe blieben wir fünf Tage! Zu wenig für eine ausreichende Erholung, genug aber, um einen ersten Eindruck von einem außergewöhnlichen Wellnesshotel zu erhalten. Natürlich haben wir in der kurzen Zeit nicht alles gesehen und erlebt, aber wer immer hierher fährt macht nichts falsch! Und obwohl meine Frau und ich bei der Wahl unserer Urlaubsdestinationen keine "Wiederholungstäter" sind (die Welt ist so groß und schön) werden wir bestimmt wieder hierher kommen!

An dieser Stelle halte ich fest, dass weder dieser, noch andere Blogbeiträge werbefinanziert sind, sondern ausschließlich die persönlichen Eindrücke des Verfassers widerspiegeln!

Ein paar Foto-Impressionen gibt es nachfolgend mit klick auf den schwarzen Balken oben

Samstag, Januar 3

Das Leben mit Behinderung!

Zum besseren Verständnis: Aufgrund meiner schweren Erkrankung im Jahr 2023 erhalte ich Unterstützung in Form der Pflegestufe 1. Zusätzlich habe ich einen Behinderungsgrad von 70% und erhalte dadurch ebenfalls Erleichterungen, wofür ich sehr dankbar bin! Die Welt ist für mich also nicht mehr so wie sie war, sie ist anders. Man kann die Situation akzeptieren oder nicht! Ich habe mich mit ihr angefreundet und wir beide gehen ganz gut damit um!

So bin ich daher auch im Rückblick auf das letzte Jahr sehr zufrieden. Zufrieden auch mit meiner gesundheitlichen Entwicklung, denn ich habe mich auf einen Status eingependelt, mit dem ich leben kann. Meine Mobilität ist so weit hergestellt, dass ich ein paar Kilometer (ca. fünf) ganz passabel gehen kann, wenn es auf und ab geht wird es merklich schwieriger! Ich habe auch immer wieder versucht mit dem Rad zu fahren. Das geht auf der Ebene einigermaßen gut, aber wenn es auf- oder abgeht, dann werde ich ängstlich und unsicher. Das hat ebenfalls wieder mit der fehlenden Stabilität zu tun und wenn ich in Extremsituationen schnell absteigen müsste, dann kann ich das nicht (meine Stürze haben mich belehrt!). Daher fahre ich halt im flachen Gelände! Was ich noch konsequent mache sind regelmäßige Stabilitätsübungen und Muskeltraining. Das ist unbedingt erforderlich, weil meine Beine - vom Knie abwärts - ziemlich schwerfällig agieren und ohne Training ihren Dienst verweigern würden!

Auf den Boden komme ich (kommt man eigentlich sowieso immer ;-), aber mit Anhalten, vom Boden auf, da wird's schon wieder schwieriger. Auch beim Anziehen benötige ich Unterstützung! Großartige Unterstützung erhalte ich übrigens auch von meiner tollen Physiotherapeutin (und ehemaligen Leistungssportlerin im Beach-Volleyball) Stefanie Schweiger!

In den letzten Wochen und Monaten wurde ich allerdings ein wenig mürrischer, weil sich keine merkbaren Erfolge mehr einstellen. Die großen Schritte nach vorne gibt es leider nicht mehr der Status Quo bleibt! Was ja auch nicht so schlecht ist, für mich aber scheinbar zu wenig! Seit kurzem gibt es aber wieder einen Motivationsschub, das Christkind hat mir ein Laufband gebracht! Und ja, ich werde es intensiv nutzen, einerseits um mein Gehen zu stabilisieren bzw. zu verbessern, aber auch zum Laufen. Draußen geht es nicht, da mich schon die kleinste Unebenheit ins Schleudern bringt. Aber, da ich ein extra breites und extra langes Laufband mit seitlichen Haltegriffen genommen habe, Indoor klappt es und wenn es nur ein Kilometer ist!

Ich weiß, dass ich viel erreicht habe und bin auch sehr stolz darauf Ich weiß auch, dass es nicht selbstverständlich ist, dass ich noch lebe. Und noch etwas weiß ich, dass es ein Wunder ist, dass ich ohne "Dachschaden" davongekommen bin! Ich bin auch (bedingt auch durch mein intensives Läuferleben) nicht der Typ, der so schnell aufgibt, aber mir wurde erst in den letzten Jahren so richtig bewusst, dass ich ein Kämpfer bin!

Das "neue Leben" hat zur Folge
, dass meine Frau (der es zeitweise auch nicht besonders gut ging) und ich die Zeit intensiver erleben und uns von diversen Ausflügen und  Urlauben auch im Jahr 2025 nicht abhalten ließen. Unsere Highlights waren ein üblicher Thermenaufenthalt (egal welcher Urlaub, wir fahren nie an den gleichen Ort) zum Jahresbeginn, im Juli eine wunderbare Schiffsreise durch die Ostsee, im September ein Kurzurlaub am Meer (Kroatien) und natürlich diverse Tagesausflüge (auch mit der gesamten Familie) und kulturelle Ereignisse.

Ich persönlich habe im Juni auch eine dreiwöchige Reha gemacht, die mir sehr gut getan hat. Im März und im Juni war ich auch eingeladen den Ehrungen für meinen langjährigen und außergewöhnlichen Freund, den Starkoch Wolfgang Puck (St. Veit: Ehrenzeichen der Stadt und des Landes, Wien: silbernes Ehrenzeichen der Republik Österreich)!

Wir, als Ehepaar) genießen das Leben trotz Einschränkungen und der vielen Wirrnisse da draußen! Wie man sieht wird die Geschichte derzeit in einer Form umgeschrieben, wie ich sie niemals für möglich gehalten habe! Daher bemühen wir uns stets ein gutes und bewusstes Leben vorzuleben und unser kleines Ökosystem lebenswert zu erhalten, das liegt auch in unserer Eigenverantwortung!

Abschließend noch etwas: Ich habe immer schon gerne geschrieben und schreiben ist immer auch ein Teil der Therapie. Meine Beiträge sollen auch zeigen, dass man die schlimmsten Situationen (und für mich war es die Schlimmste meines Lebens) bewältigen und Grenzen verschieben kann - wenn man nur will!
Wer immer das liest - alles Gute!

Nachfolgend gibt es noch ein Video zu meiner Krankheitsgeschichte 

Montag, Oktober 20

Laufen - Stillstand - Leben!

Das bescheidene Sportjahr neigt sich dem Ende zu und es war sehr unspektakulär, bestand es doch nur aus einigen Wanderungen und Radfahren! Dennoch, vor zwei Jahren, als ich gesundheitlich an der Kippe stand, hätte wohl kaum jemand gedacht, dass ich dazu jemals in der Lage sein werde. Umso mehr freue ich mich darüber!

Tatsache ist, dass Laufen mehr als zwei Jahrzehnte mein Lieblingssport war.
Eigentlich nur relativ kurz, dafür aber sehr intensiv! Kurz deshalb, da ich erst in einem Alter von 50 Jahren damit begann! Die Anfänge waren dementsprechend schwierig, die Freude am Tun überwog aber sehr bald. Ich wurde mit der Zeit ein sehr engagierter Läufer, dessen Zeiten sich enorm verbesserten, der Allgemeinzustand aber auch. Hinzu kam, dass ich Menschen zu diesem Sport begeistern konnte, indem ich im Jahr 2003 den Laufclub Vitus in meiner Heimatstadt gründete und ein Jahr später bereits einen Laufwettbewerb organisierte, den Sonnenlauf. Ich selbst nahm immer öfter an Wettbewerben teil, die mich vom Volkslauf bis hin zu den Marathon-Distanzen führte, mit dem Höhepunkt "New-York-Marathon"! Ab 2011 wurde das Laufen anders, da ich mit der Teilnahme beim Viertelmarathon meines eigenen Wettbewerbes (den ich übrigens  in meiner Altersklasse - 60 Jahre - gewann) meine Wettkampfära beendete.

Die Jahre danach lief ich nur mehr für mich und genoss die Laufeinheiten umso mehr! So ab dem Jahr 2018 änderte sich mein Laufverhalten, aufgrund privater Ereignisse. Zum einen, weil enge Familienmitglieder pflegebedürftig wurden und verstarben, sich Corona mit Long-Covid über Monate bemerkbar machte, vor allem aber, weil ich im Jahr 2023 sehr schwer erkrankte und nur durch meinen Kampfgeist und viel Glück überlebte! Es dauerte Monate bis ich mich wieder halbwegs bewegen (dass ich das überhaupt noch kann ist ein Wunder) und erst recht sportlich betätigen konnte!

Während meiner diversen Nachbehandlungen habe ich natürlich des Öfteren am Ergometer gestrampelt, die ersten Versuche mit einem richtigen Fahrrad zu fahren gab es erst im Laufe des Jahres 2024. Das ging anfangs nur mit einem Damenfahrrad, welches einen tiefen Einstieg hatte. Ich trainierte immer weiter, um meine Beine so hoch heben zu können, dass ich im gleichen Jahr auch mein eigenes (normal gebautes) Fahrrad nutzen konnte. Dieser Prozess dauerte Monate und kostete mich einige Stürze vom Rad, verbunden mit etlichen Schrammen und kaputten Brillen. Natürlich kann ich nach wie vor nur im ebenen Gelände fahren, da meine Stabilität sehr mangelhaft ist und ich nur so die Sicherheit habe, jederzeit vom Rad absteigen zu können. Und das zählt!

Die Umfänge meiner sportlichen Aktivitäten sind also geringer geworden!
An meine umfangreichen Laufeinheiten (teilweise nur so aus dem Stand 35 Kilometer am Stück) denke ich gerne zurück, sind aber Vergangenheit. Wanderungen (teilweise mit Gehhilfe) gehören zu den regelmäßigen Pflichtübungen und Radfahren ist nun meine Hauptsportart! Einschränkungen gibt es (siehe oben). Aber was solls, nach einer noch so schweren Krankheit ist das Leben nicht vorbei, aber anders! Ich lebe, kann mich wieder relativ gut bewegen, mache mit meiner Frau wunderbare Urlaube, freue mich über die vielen Möglichkeiten, die ich wahrnehmen kann - und genieße das Leben. Was will man mehr?

Sonntag, Juli 27

Zauber der Ostsee!

Genau! "Zauber der Ostsee!", so stand es im Angebot des Ruefa-Reisebüros Klagenfurt! Und nach acht Jahren Pause stand daher wieder einmal eine Kreuzfahrt am Programm! Am Sonntag, den 13. Juli 2025 ging es sehr früh los, um rechtzeitig nach Wien zu kommen. Von dort brachte uns gegen Mittag die (mir bis dato unbekannte) "Air Mediterranean" nach Rostock und ein Bus weiter zum Warnemünde Cruise Center, wo das Schiff der MSC Reederei (mit der wir bereits zweimal unterwegs waren) auf uns wartete! Nachdem wir die Kabine im 10. Stock (mit Balkon) bezogen hatten, gab es sehr bald auch die vorgeschriebenen Sicherheitsübungen, die wesentlich zügiger (und einfacher) abgewickelt werden als die Jahre davor. 
Mit dem Zimmer (im vorderen Teil, rechtsseitig) waren wir sehr zufrieden, zumal wir dieses auf das Festland hin hatten, wo man üblicherweise mehr erlebt! Nach dem Auspacken und Frischmachen gab es den ersten Schiff-Rundgang und bald darauf (18:00 Uhr) das Abendessen. Wir waren lange unterwegs und müde und sind gleich nach der Show im Theater ins Bett gefallen. Das Meeresrauschen vom Schiff ließ uns bald einschlafen:

Was waren nun die Besonderheiten der Reise?
In erster Linie einmal die Gegend, in der wir noch nie waren, die Ostsee im Norden Europas. Obwohl keine Öko-Reise so ist es dennoch ein Komfort diese Region mit dem Schiff zu erkunden, denn du hast bei dieser Variante das Hotel immer dabei. In der Nacht bist du unterwegs und am Morgen in einer anderen Stadt, bzw. wie bei uns, sogar in einem anderen Land! Aus der Vergangenheit wussten wir, dass es viele Möglichkeiten gibt, die einzelnen Stationen zu erkunden. Aufgrund meiner Erkrankung und den damit verbundenen Einschränkungen hatte ich Bedenken ob ich in der Lage bin gewisse Ausflüge auf eigene Faust absolvieren zu können. Daher buchten hatten wir im Vorfeld etliche Exkursionen. Zu viele, wie sich später herausstellte! Nachfolgend will ich über einzelne Stationen berichten, erwähne aber in diesem Zusammenhang, dass ich kein Reiseblogger bin und mich in diesem Beitrag mehr auf die Art der Reise und unsere Eindrücke konzentriere!

POLEN:
 Danzig, oder Gdansk, wie es in der Landessprache heißt, erwartete uns mit starkem Regen. Allerdings erst nachdem wir aus dem Bus ausstiegen, der uns vom Hafen in die Stadt brachte. Es schüttete aus Kübeln als wir von der Bushaltestelle zum nächsten Unterstand liefen, den wir allerdings erst in 500 Meter erreichten. Nass bis auf die Haut (wir hatten weder Schirm noch Regenponcho dabei) warteten wir den Schauer ab und flüchteten in ein Restaurant. Einerseits um ein wenig trocken zu werden und um uns zu stärken (es war Mittag)! Danach kam ich aus dem Staunen nicht mehr heraus, denn eine wunderschöne Stadt erwartete uns - wir ließen uns treiben!
Trotz der kurzen Zeit haben wir viel gesehen und erlebt! U.a. "Langer Markt", Rechtstädter Rathaus, die Marienkirche mit dem Neptunbrunnen, die Hafenpromenade mit dem Krantor. Natürlich bummelte wir durch die belebten Gassen der Stadt bis es regnete und auch der Bus wieder auf uns wartete!

LITAUEN:
Klaipėda oder Memel, wie es früher einmal hieß und eine sehr bewegte Geschichte hinter sich hat! Gleich zu Beginn gab es eine Überraschung, als uns eine Musik-Gruppe mit einem Ständchen aus Liedern ihrer Heimat begrüßte! Anschließend ging der erste Ausflug los, der uns zuerst zu einem Vogelpark auf der Halbinsel Kap Ventė inklusive Leuchtturm führte.

Hier ziehen tausende Zugvögel über das Kap hinweg und sorgen für ein Naturschauspiel der besonderen Art. Wir erfuhren vom Wärter wie sie gefangen, beringt und auf die Weiterreise geschickt werden, einer davon von meiner Frau! Die nächste Station war nun Klaipeda, wo wir mit dem klugen und humorvollen durch die Innenstadt spazierten. Es war ein ruhiger, aber sehr stimmiger Tag, den wir diesmal genossen!

LETTLAND: Riga, die Perle des Baltikums war heute am Programm! Auch hier haben wir wieder einen Ausflug gebucht und die Reiseleiterin zeigte uns etliche Sehenswürdigkeiten der Innenstadt, die durch ihre sehenswerten Altbauten besticht, aber auch Reliquien der Sowjet-Zeit! Wir spazierten durch die kleinen Gassen der Altstadt. Dar Rathausplatz war beeindruckend. Auf der einen Seite das Rathaus und auf der anderen das sehr bekannte Schwarzhäupterhaus.

Weiter geht es zur St. Petrikirche, deren spitzer Turm von vielen Stellen in der Stadt entdeckt werden kann. Hinter der Kirche steht eine Statue mit den Bremer Stadtmusikanten. Von da aus sehen wir auch das Haus der Katzen und beim Freiheitsdenkmal kamen wir gerade zur Wachablöse. Wie bereits am Vortag verließen wir die Gruppe vorzeitig, um noch alleine durch die Stadt zu bummeln. Dabei vergaßen wir nicht in der außergewöhnlichen Bar Black Magic den Riga Black Balsam zu kaufen, einer Mixtur aus 24 Kräutern und gleichzeitig auch das Nationalgetränk Litauens!

SCHWEDEN:
Stockholm, schon die Anreise war beeindruckend als wir mit dem riesigen Schiff ganz leise durch die Inselgruppe der Schärengärten schnurrten! Hier gibt es ca. 30.000 Inseln, von denen ein Teil ganzjährig bewohnt sind. Wir bewunderten beim Vorbeifahren die typisch schwedischen Häuser an den Stränden, aber auch Wassersportler (mit Jetski), die teilweise im Sog des Schiffes ihre Kunsstücke drehten!
Auch hier begannen wir den Besuch mit einer Busrundfahrt, die uns in die Außenbezirke brachte und ziemlich uninteressant war. Auch die anschließende Bootsfahrt war nicht das Gelbe vom Ei, sodass wir die Exkursion danach beendeten und die Stadt wieder auf eigene Faust erkundeten. Leider hatten wir zuvor viel Zeit verloren und verbrachten den verbliebenen Rest vorwiegend in der Altstadt! Wir bewunderten die verwinkelten und krummen Gassen und die bunten Häuser genauso wie das Königliche Schloss. Einen Abstecher gab es noch in die Einkaufsstraße (da ich aufgrund der hohen Temperaturen eine kurze Hose benötigte), schafften es zeitlich aber leider nicht mehr, eine der kunstvoll gestalteten U-Bahn-Stationen zu besuchen, die sehenswert sein sollen! Diesen Ausflug haben wir leider falsch gebucht und somit ziemlich vergeigt! Mit einem der Hop on, Hop off-Busse fuhren wir zum Schiff zurück! Mit letztem die Stadt erkunden wäre sowieso die bessere Variante gewesen!

DÄNEMARK:
Kopenhagen war die letzte Station unserer Reise. Bevor das Schiff allerdings in den Hafen einfuhr gab einen echten WOW-Moment! Wir sahen die Öresund-Brücke, die Kopenhagen mit Malmö verbindet. Es handelt sich dabei um eine kombinierte Straßen- und Eisenbahnverkehrsverbindung, die aus einer acht Kilometer langen Hochbrücke und einem vier Kilometer langen Tunnel besteht, dem längsten Unterwassertunnel der Welt, der auf der künstlich angelegten Insel Pepparhomen endet.
Begonnen haben wir den Tag
wieder mit einer Führung die uns anfangs zur Kleinen Meerjungfrau führte, die zum Glück nicht sonderlich belagert und somit für uns gut sichtbar war. Gleich darauf starteten wir mit einer Bootstour (Netto-Boote) durch die vielen Kanäle, die sehr interessant war und an vielen Gebäuden wie z.B. der Holmens Kirke (Kirche), dem Schloss Christiansborg, den markanten Gebäuden der Insel Christiansholm (Paper Island), der Königlichen Oper und vielen anderen Sehenswürdigkeiten. Zwischendurch sahen wir viele Menschen an den Ufern die Sonne genießen. Nach diesem Teil verabschiedeten wir uns wieder von der Gruppe und ließen uns durch die lebhafte Stadt treiben!

Das erste Ziel war Nyhavn. Der "neue Hafen" am Kanal ist an beiden Seiten von historischen Gebäuden umgeben und ein touristischer Hotspot mit vielen Restaurants und Bars! Der Weg führte uns weiter in Kopenhagens größte Shopping-Meile namens Strøget. Bald sahen wir das Guiness World Records Museum, gingen aber daran nur vorbei. Nicht jedoch bei einem großen Lego-Store, wo wir garantiert Mitbringsel für unsere Enkel fanden. In der einzigartigen Konditorei La Glace stärkten wir uns bei einer Kanne Kaffee und sehr guten Zimtschnecken (Kanellboller). Ein Ziel hatten wir noch am Programm, das Königliche Schloss Amalienborg. Wir kamen wieder zeitgerecht zu einer Wachablöse.
Die vielen Ausflüge der letzten Tage hinterließen Spuren, wir waren müde. Diesmal riefen wir ein Uber-Taxi, welches uns sehr rasch beim Schloss abholte und zum Schiff brachte. Wir haben genug gesehen!

ESSEN:
Außerhalb der Landausflüge verbrachten wir die Zeit natürlich am Bord der MSC Poesia, die schon etwas länger auf den Weltmeeren unterwegs ist. Die Möglichkeiten zur Unterhaltung sind nahezu unbegrenzt! Vom Ablauf frühstückten wir morgens immer im SB-Restaurant im 13. Stockwerk, das Abendessen bevorzugten wir im Restaurant Le Fontane, wo es ruhiger war und das Essen (Auswahl aus drei Menüs) serviert wurde. Zu erwähnen ist, dass das Essen im Preis inbegriffen ist, ob man ein Getränkepaket in Anspruch nimmt, soll man vorher überlegen bzw. durchrechnen. Wir hatten übrigens eines! Natürlich gibt es am Schiff noch etliche Spezialitäten-Restaurants, die man (in dem Fall gegen Bezahlung) in Anspruch nehmen kann! Zu essen (und trinken) gibt es jedenfalls mehr als genug und dies nahezu rund um die Uhr!

UNTERHALTUNG:
Nach dem Essen war stand das Theater (Carlo Felice) am Programm, welches 1200 Besucher fasst und jeden Tag zwei fulminante Shows mit Musik und/ oder Akrobaten bietet. Absolut sehenswert! Obligat war, dass wir nach jeder Show eine der vielen Bars (mit Musik) aufsuchten. In jeder gab es eine andere Art der Musik, wir bevorzugten oft jene am Ende des Schiffes, wo es stets auch Tanzkurse und Musik gab, die unserem Geschmack entsprach! Im 13. Stock gibt es übrigens nicht nur das SB-Restaurants sondern etliche Pools und Liegemöglichkeiten.
Von uns nicht genutzt, aber trotzdem erwähnenswert ist, dass es natürlich ein großes Casino gibt, etliche Kinderspielbereiche, Spa- und Fitness-Angebote. Fotografiert wird man ehr oft, wobei die Fotos einen Tag später käuflich erworben werden können. Ein bis zwei gehen immer, mehr sollte man sich überlegen, da der Preis doch relativ hoch ist! Begeistert waren wir auch von den stets gut gelaunten und mehrsprachigen Animateuren, die nicht aufdringlich agieren, aber stets mit tollen Ideen unterwegs sind. Sie stehen auch gerne hilfreich zur Seite, wo immer sie können

ALLGEMEINES:
Was gibt es sonst noch zu sagen? Wir waren von der Reise, vom Angebot und dem Preis- Leistungs-Verhältnis zufrieden und werden ein Schiff der MSC-Flotte sicher wieder in Anspruch nehmen. Ewige Nörgler werden sicher auch das eine oder andere Haar in der Suppe finden, aber das kann man überall. Tatsache ist, dass eine Kreuzfahrt keine Öko-Reise ist, aber eine, bei der du dein Hotel immer in der Nähe hast, egal wohin du fährst. Jenen die unter Übelkeit leiden sei gesagt, dass ein großes Schiff kaum schaukelt (hat Stabilisatoren), ein Ausflugsschiff an der Adria aber sehr wohl. Zudem gibt es an der Rezeption stets hervorragende Medikamente!
Obwohl die von der jeweiligen Reederei angebotenen Exkursionen vorab günstiger sind, sollte man zuwarten, denn am Schiff sieht dann alles wieder anders aus! Hinzu kommt, dass man mit den externen "Hop on, hop off" Angeboten vielfach besser fährt!! Und: Sofern man bei Kreuzfahrten die Möglichkeit hat, sollte man die Kabine landseitig wählen, da man in dem Fall viel mehr zu sehen bekommt. Auf der anderen Seite gibt es zumeist nur Meer ;-)

Fazit! Die Reise hat uns sehr gut gefallen und dass wir in Stockholm nicht alles gesehen haben was wir wollten, daran sind wir selbst schuld, da wir die Ausflugs-Buchung diesmal falsch eingeschätzt haben. Einige Impressionen gibt es nach diesem Beitrag!