Das Herzstück ist der 11.500 Quadratmeter große allgemeine Spa-Bereich mit Thermal- und Erlebnisbecken, eigenem Heilwasserbrunnen, 25-Meter-Schwimmbecken sowie drei Sauna-Welten, ein privates Spa und ein privater Hamam. Auch für Familien ist gesorgt: Ein Kid's Spa, eine Abenteuerwelt und der Mignon Club stehen für junge Gäste bereit.
Kulinarisch punktet das Haus mit dem La Vie Rooftop Gourmetrestaurant, in dem international ausgezeichnete Spitzenköche monatlich neue Menüs präsentieren. Ergänzt wird das Angebot durch das „Le Restaurant“, das „Eden Bistro“ sowie mehrere Bars und Lounges.
Ein weiteres Highlight ist der Privileged Club, ein exklusives Mitgliederprogramm, das bis zu 30 Prozent Preisvorteil, bevorzugte Reservierungen sowie maßgeschneiderte Wellness- und Kulinarik-Erlebnisse bietet.
Fazit: Mit Spa der Superlative, eigenem Heilwasserbrunnen, vielfältiger Kulinarik und exklusiven Club-Angeboten will das Le Primore Hévíz zu einem neuen Fixpunkt im europäischen Wellness-Tourismus werden.
Da wir ziemlich regelmäßig in der ersten Hälfte des neuen Jahres einen Erholungsurlaub buchen nutzten wir die Gelegenheit den neuen Wellnesstempel kennenzulernen. Die Fahrt nach Heviz verlief bei schlechtem Wetter, aber trotzdem angenehm, es war Sonntag! An einer freien Fläche am Ende des Ortes ragte bald der moderne Bau im Halbrund hervor. Parkplätze gab es sowohl in der Tiefgarage, wie auch im Freien, genug. Im Jänner ist üblicherweise weniger los! Das merkte man später auch im Hotel, für uns war es gewollt und sehr angenehm!
Generell ist der gesamte Hotelkomplex hell und freundlich, wie auch die Menschen, die uns am Empfang erwarteten (so wie später auch alle anderen Personen). Da wir zu früh ankamen war unser Zimmer noch nicht fertig. Eine Rezeptionistin nutzte aber die Zeit uns das Haus mit seinen Annehmlichkeiten näherzubringen, während zwei Männer sich um unser Gepäck und das Auto kümmerten. Wir sind Letzteres nicht gewohnt, aber es ist ein Fünf-Sterne-Hotel und daher üblich! Und aufdringlich war es sowieso nicht.
Unser Zimmer war wunderschön, sehr geräumig und mit riesigem Stauraum ausgestattet (zur Anmerkung, es gibt verschiedene Zimmerarten, davon welche mit Blick zur Stadt und solche hin zur freien Natur und bzw. Außenbecken). Im Bad hat man ebenfalls genug Platz und das "Grohe Sensia Dusch-WC" ist natürlich sehr speziell und gewöhnungsbedürftig (eine kleine Anleitung wäre hilfreich).
Nachdem alles verstaut war hatten wir noch Zeit für eine erste Runde durchs Hotel. Hervorzuheben ist der Lobby-Bereich, der in der Mitte bis nach ganz oben offen, mit vielen Sitzgelegenheiten und einem Panoramalift ausgestattet ist. Ein Traum!
Da bis zum Abendessen noch Zeit war, gingen wir noch in den Thermen-Bereich des Hauses namens Eden-Spa. Wasserbecken in unterschiedlichen Größen und auch mit unterschiedlichen Temperaturen gibt es hier genug, wobei wir sehr gerne die Außenbecken nutzen (dass man hier nicht direkt hinausschwimmen kann finde ich übrigens schade). Im Schwefelbecken rundeten wir den ersten Badetag ab.
Beim Abendessen gibt es freie Platzwahl, die Kellner sind allerdings sehr bemüht dich zum besten Platz zu führen ;-) Die Essensauswahl ist riesig und qualitativ sehr hochwertig. Ich bin jetzt nicht so der Spezialist, kann mir aber nicht vorstellen, dass es Menschen gibt, die unzufrieden den Platz verlassen! Auch das Frühstück am nächsten Morgen war eine Klasse für sich. Wie gesagt, ich bin in solchen Belangen sehr einfach gestrickt, aber meine Frau schöpfte aus dem Vollen! Recht hat sie! Zum Essen ist noch zu erwähnen, dass alles frisch zubereitet ist, vieles aus der Region kommt und die dabei morgens sogar gekochte Eier mit Smileys entgegen lachen!
Alle folgenden Badetage waren sehr entspannt. Schon einmal deshalb, weil alle Liegen sehr komfortabel sind (unbequeme Plastikliegen gibt es hier nicht) und die Badelandschaft groß genug für alle ist. Zwischendurch nutzten wir auch weitere Leistungsangebote, meine Frau z.B. im Kosmetikbereich und gemeinsam die Saunawelt, die viel zu bieten hat. Wir sind ja nicht wirklich "Saunierer", aber die Aroma-, Bio- und Salzsaunen deckten unsere Bedürfnisse perfekt ab!
Heviz selbst ist trotz der großen Bekanntheit eigentlich klein und überschaubar. Da das Wetter an allen Tagen ziemlich schlecht war, spazierten wir nur einmal durch den Ort und da wir schon einmal hier waren war der einzigartige Heilsee kein Thema. Wohl aber ein Abstecher in ein Kaffeehaus namens Relax mit ausgezeichnetem Kaffee und einer ebensolchen Torte!
In Summe blieben wir fünf Tage! Zu wenig für eine ausreichende Erholung, genug aber, um einen ersten Eindruck von einem außergewöhnlichen Wellnesshotel zu erhalten. Natürlich haben wir in der kurzen Zeit nicht alles gesehen und erlebt, aber wer immer hierher fährt macht nichts falsch! Und obwohl meine Frau und ich bei der Wahl unserer Urlaubsdestinationen keine "Wiederholungstäter" sind (die Welt ist so groß und schön) werden wir bestimmt wieder hierher kommen!
An dieser Stelle halte ich fest, dass weder dieser, noch andere Blogbeiträge werbefinanziert sind, sondern ausschließlich die persönlichen Eindrücke des Verfassers widerspiegeln!
Ein paar Foto-Impressionen gibt es nachfolgend mit klick auf den schwarzen Balken oben




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