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Freitag, Januar 28

"Meiner tut nichts ...!"

Kennt ihr das? Kommt euch dieser Spruch bekannt vor?
Wie so oft, so gab es auch heute wieder einmal eine Begegnung der besonderen Art, die viele Läufer kennen und die etliche Blogfreunde bereits ausführlich beschrieben haben (so auch ich vor knapp zwei Jahren). Es geht um Hunde, bzw. um deren Besitzer!

Eigentlich wollte ich über dieses Thema nie mehr schreiben. Vielleicht tu ich's auch nur deshalb um hier ein wenig Dampf abzulassen. Denn folgendes ist passiert: Ich lief eine schöne, lange Runde und war nur mehr ein paarhundert Meter vom Haus entfernt, als vor mir zwei Frauen gingen, ins Gespräch vertieft, der Hund freilaufend. Ich kam näher und der Hund lief auf mich zu. Spielen, oder beisen wollend war mir in dem Moment egal, er hatte meine Unterschenkel im Visier! Ich wehrte ihn jedenfalls ab und bat die Damen, die mich sowieso kaum wahrnahmen, den Hund an die Leine zu nehmen, wenn sich Menschen nähern. Also schnell, laufend ..
Der Hammer war, dass ich erfahren musste an der Attacke selbst schuld zu sein und mich rechtzeitig bemerkbar machen müsste, wenn ich mich von hinten einem Hundebesitzer nähere. Na super! Dazu fiel mir nichts mehr ein. Wobei jedes Argument zwecklos gewesen wäre.

So weit, so gut! Das sind halt unterschiedliche Welten, die hier aufeinander treffen. Die Hunde trifft auch keine Schuld! Die wollen zumeist nur spielen. Aber dass die Besitzer in den seltesten Fällen kein Verständnis aufbringen irritiert mich. Gerade mich, als ehemaligen Hundebesitzer und der zwei Töchter mit Hunden hat, mit denen ich oft unterwegs bin.

Daher der Apell an Hundebesitzer:
- nehmt eure Lieblinge an die Leine, wenn sich Läufer nähern
- habt Verständnis dafür, dass es Menschen gibt, die Angst vor Hunden haben
- denkt dran, dass auch der bravste Hund unberechenbar sein kann

Dienstag, August 18

Hunde "on line?"


Am letzten Sontag gab es wieder einmal diese Begegnung der besonderen Art - Frauerl mit Hund! Die Leine hatte Frauerl in der Hand und an dessen Ende - nichts! Und der Hund in seinem Spiel- oder auch Jagdtrieb mit Vollgas auf mich zu. Frauerl ruft dann (im breiten Wiener Slang) locker zu mir: "Der tuat eh nix!"

So weit, so gut!

Nur hatte ich mit "Senta" ebenfalls einen Hund bzw. eine Hündin. Und ich will jetzt auch nicht so agieren wie jene Zeitgenossen, die als ehemalige Raucher zu militanten Nichtrauchern mutieren. Natürlich ist auch mein Hund zwischendurch frei gelaufen, obwohl ein mir nicht gut gesinnter Nachbar dies sehr oft zur Anzeige gebracht hat (und der Kerl dabei sogar mit seinem Auto nachgefahren ist). Die Polizisten rückten tatsächlich aus und verdonnerten mich zur Höchststrafe - 7,- (in Worten sieben) in bar!

Zurück zur Geschichte. Hündin Senta lief also auch immer wieder mal frei durch die Gegend. Klar! Aber, spätestens, wenn sich fremde Personen (vorwiegend Läufer, wie auch Spaziergänger) näherten, kam der Hund an die Leine. Lästig, aber wichtig! Warum?
- Weil viele Menschen panische Angst vor Hunden haben.
- Weil ein Hund immer unberechenbar ist!
- Weil fremde Menschen nie wissen, wie fremder Hund reagiert!

Kein Mensch ist fehlerfrei, aber ein gewisses Maß an Verantwortung für Hund und Mensch wäre wünschenswert! Gerade deswegen lege ich euch auch abschließend den dazu passenden Läufer-Knigge von "Runnersworld" ans Herz, mit dem §5 Hunde und Halter!