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Freitag, Juni 20

Oben am (Feuer)Berg!

Warum in die Ferne schweifen, sieh das Gute liegt so nah!
Dachten sich meine Frau und ich, als wir für Mitte Juni einen Urlaub im Mountain-Resort Feuerberg buchten. Gehört hatten wir ja schon so viel davon, nun wollten wir diese Top-Destination einmal selbst erleben!

Gleich zu Beginn erleben wir den "WOW-Effekt"! Alleine die Lage am sanften, südlich gelegenen Almplateau der Gerlitzen Alpe über der Baumgrenze mit Blick auf ganz Kärnten und seine Seen ist traumhaft. Der Hotel-Komplex zeigt sich als schön angelegte, im Einklang mit der Natur geschaffene Anlage, die ein großes Haupthaus und ein Almhüttendorf, bestehend aus 14 Chalets, umfasst.

Lange Zeit gab es ja nur das Hüttendorf alleine, bis später ein Hotel hinzu kam. Heute bewirtschaften Erwin Berger und seine Frau Isabella mit ihrer Familie das Wellnessresort und Familienhotel in der 4. Generation. Sie waren es auch, die 2007 den Schritt vom Alpenhotel Berger zum Feuerberg gemacht haben. Die beiden präsentieren Ihnen mit der neuen (zwischen 2007 und 2013 errichtet und ergänzten) Bade- und Wohlfühlwelt ein ganz besonderes Urlaubsangebot. Heuer kamen unterirdische Gänge hinzu, die die gesamte Anlage miteinander verbinden!

So viel zur Geschichte! Dass man hier oben in eine Genusswelt eintaucht, die keine Wünsche offen lässt haben wir vermutet, aber in dieser Form noch nie erlebt. Die Möglichkeiten zur sportlichen Betätigung sind sowohl im Sommer, wie auch im Winter unerschöpflich, jene der Erholung genauso. Denn wenn das Wetter einmal nicht mitspielt bietet das Hotel selbst jede Form der Entschleunigung in Form der verschiedensten Wellness-Oasen, Ruheräume und diverser Spa-Angebote!

Und das Essen! Die Vielfalt der Speisen und deren Kreationen sind sowohl für die Augen und ganz besonders dem Gaumen ein Leckerbissen. So viel Auswahl gibt es nur sehr selten. Egal welche Geschmacksrichtung man bevorzugt, es ist alles da!

Dass man in Familie Berger, wie auch deren MitarbeiterInnen, bodenständige Menschen mit einer unaufgezwungenen und natürlichen Freundlichkeit findet rundet das Bild dieser einzigartigen Anlage ab, die in allen Berwertungsportalen mit Höchstnoten beurteilt werden. Nicht nur deshalb wollen wir da wieder hin!

Mittwoch, August 31

I can fly ...!

Na ja, nicht wirklich! Aber ich habe erstmals einen Tandemflug absolviert. Und das kam so:

Zu meinem Ausscheiden aus dem (täglichen) Arbeitsprozess (ich kann die Formulierung "wohlverdienten Ruhestand nicht hören!") schenkten mir meine KollegInnen u.a. einen Gutschein von fly4you zu einem Tandemflug. Wohl in der Hoffnung, dass der Wind ihren ehemaligen Leithammel verbläst?! Nein, denn das tolle Arbeitsklima, mit einer gesunden Mischung aus Begeisterung, Professionalität und hoher gegenseitiger Wertschätzung, lässt den Schluss nicht zu!

Jetzt zum Tandemflug mit dem Paragleiter:
Am letzten Montag war es so weit. Der Tag hat gepasst, die Gegend, der Wind, das Wetter und mein Pilot Helmut (Staber) sowieso! Mit meiner Frau fuhren wir zur Gerlitzen. Dieser Berg bietet im Winter ein wunderbares Schigebiet und im Sommer ausgiebige Möglichkeiten zum Wandern und vielen Freizeitaktivitäten. Zuerst fuhren wir mit der Gondel zur Mittelstation und dann weiter mit dem Sessellift zum Gipfel. Wir waren rechtzeitig oben, sodass wir die Zeit für eine einfache Wanderung um den Gipfel nutzten. Nach einer Stärkung (Soll ich? Bleibt das dann auch im Magen?) gings zum Startplatz der Paragleiter, der gut besetzt war. Von Sportlern und Zusehern. Später stellten sich dann auch noch ein paar Reiter ein und als Krönung zwei Adler von der nahegelegenen Adler-Arena Landskron! Beeindruckende Momente (siehe Fotos)!

Ich sah also wie die Paragleiter starteten, indem sie das Segel aufzogen, den Wind nutzten, um im richtigen Moment die Wiese hinab zum Abgrund zu laufen. So machten wir das dann auch, allerdings im Doppelpack. Das Hinablaufen muss man sich so vorstellen. Du lehnst dich vor, läufst ein paar Schritte, das Segel geht hoch und stoppt dich in dem Moment fast auf null herab! Stehenbleiben geht nicht und so gab es einen gelungenen Start in einen traumhaft schönen Flug. Ab dann erlebst du, wie du durch einen Teil der wunderbaren Landschaft Kärntens segelst. Unter dir der Ossiachersee, die Drau, im Hintergrund die Karawanken. Ober dir ein leichtes Pfeifen des Windes.

Mein Pilot war Helmut war ein besonders guter, der den Wind perfekt zu nutzen wusste, sodass wir lange über der Gerlitzen schwebten. Als ich dachte, diese einzigartigen Momente würde ich gerne einfangen zupfte er eine kleine Weitwinkelkamera hervor, die an einem Alustab befestigt war. Damit fotografierte er eine Serie wunderbarer Fotos. In der Zwischenzeit lenkte ich den Paragleiter(!), was mir großen Spaß bereitete. Der Landeanflug (das machte dann zur Sicherheit wieder Helmut) wurde noch gefilmt. Zum Würzen legte er noch ein paar Kunsstücke ein, die ich aber einbremsen musste. Mein Essen sollte im Magen bleiben.

Es war ein Traum! Daher danke an meine Kolleginnen von bit Management im UGP für das Geschenk und danke an Helmut Staber für den Sonderflug. Auf seinem Prospekt steht "25 Jahre Flugerfahrung sprechen für sich!" Recht hat er!