Posts mit dem Label Pensioner werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Pensioner werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, April 15

Im Schatten der Kur!

Kuraufenthalt und Kurschatten sind ja oftmals Begriffe, die in direktem Zusammenhang stehen. Das soll aber jeder für sich halten wie er (oder sie) will. Interessant ist es aber allemal, die verschiedensten Bemühungen zu beobachten, wenn z.B. die alten Gockel wieder Hähne werden wollen! Welche "Schatten" wirft so eine Kur also noch?

Generell geht es hier ja darum, dass ich aufgrund meines Rheumas (chronische Polyarthritis bzw. Arthrose) derzeit auf Kur weile, mit dem Ziel, diverse Gelenke schmerzfreier und beweglicher zu machen, da mich das Rheuma doch schon eine Zeit lang schmerzhaft begleitet und meine Bewegungsfreiheit in verschiedenen Bereichen einschränkt! So weit ich das nach zwei Wochen beurteilen kann, ist das Vorhaben gelungen, die Behandlung hier im Klinikum Malcherhof (erstes Foto) ist sehr gut (Spezialklinik!) und greift! Hinzu kommt, dass es sich hier um ein sehr schönes - und völlig neu renoviertes - Haus handelt. Es geht mir gut!

Abseits der Therapien hat man rund um Baden natürlich auch sehr viele Möglichkeiten die restliche Zeit sinnvoll zu gestalten. Alleine die Stadt Baden (zweites Foto) ist einen Besuch wert. Denn die Innenstadt ist sauber, reizvoll und geprägt von vielen alten Villen. Zusätzlich gibt es hier eines der ältesten Casinos Österreichs und gleich ober dem Kurpark unzählige und sehr schöne Wanderwege. Nicht zu vergessen natürlich die unzähligen Heurigenlokale, die ich aber nur von außen kenne! Erwähnenswert auch das große Kultur- und Freizeitangebot in der Gegend und die Nähe zu Wien. Ein Abstecher lohnt sich immer!

Mein Zeitvertreib - außerhalb der unzähligen Behandlungen - galt aber in erster Linie dem Laufen und da findet das Läuferherz eine Menge wunderschöner Laufstrecken (drittes Foto). Eben, hügelig, durch die Weingärten, dem Fluss und/ oder Radweg entlang. Ich zog hier etliche Spuren durch die Gegend (einige sind neu bei AllTrails hinzu gekommen). Und da Laufen nach wie vor zu meiner Lieblings-Freizeitbeschäftigung zählt war ich auch beim Wien-Marathon dabei - erstmals als Zuseher und genau zehn Jahre nachdem ich hier meine bisherige Bestleistung lief - 3:46:50!

Es war sehr interessant dem Treiben ein wenig zuzusehen und ich hatte dann auch das Glück die Zieleinläufe der Spitzenathleten hautnah miterleben zu dürfen. Den starken Äthiopier Getu Feleke und ganz besonders das emotionale Finish der sensationellen deutschen Anna Hahner (viertes Foto). Mit Freudentränen in den Augen! Freude hatten auch einige Bekannte aus meiner Heimat, die ich ca. 500 Meter vor dem Ziel lautstark anfeuerte. An einer Stelle, an der jede Motivation willkommen ist.

Jetzt bin ich noch ein paar Tage hier und widme mich weiter meiner Genesung. Die Hoffnung einer kompletten Gesundung wird sich nicht erfüllen. Wie denn auch, sind doch einige Gelenke bereits ziemlich ramponiert. Eine Verbesserung und Linderung der Schmerzen wurde aber erreicht - und das ist gut so! Ich denke, dass ich meine Erkrankung mit einer Mischung von Eigeninitiative, viel Bewegung, gezielter Ernährung und medizinischer Hilfe gut im Griff habe. So lange ich laufen kann geht's mir gut und das will ich noch sehr, sehr lange!

Donnerstag, Januar 30

Alphafloating - Entspannung in der Schwerelosigkeit!

Es ist dunkel und still. Das Salz und der schwere Wassergeruch beruhigen die Atmung. Das Raumgefühl für oben und unten verschwimmt. Durch die Stille und die Dunkelheit, den totalen Reizentzug, ist nur noch der eigene Herzschlag in gedämpftem Ton wahrnehmbar. Ich schwebe im etwa 35°C warmen Solewasser und genieße die Entspannung!

Seit unserem Pensionsantritt versuchen meine Frau und ich regelmäßig Zeit für uns zu nehmen, gemeinsame Reisen und Urlaube zu absolvieren bzw. etwas für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden zu tun. Dabei sind wir auch immer auf der Suche nach neuen Möglichkeiten. Froren wir vor einem Jahr bei minus 110°C in der Kältekammer, so besuchten wir dieser Tage die wohlig warme Floating-Oase namens "AlphaFloating" in Reifnitz. Im schmucken Haus nahe des Wörthersee's empfing uns der Energetiker und Radiästhet Helmut Steinbacher, der gemeinsam mit der Geschäftsfrau Renate Sandhofer das Konzept dazu entwickelt und umgesetzt hat. Und wie, denn das Haus ist einladend gestaltet und mit großer Sorgfalt, der Liebe zum Detail und einer ausgefeilten, aber sehr dezent gehaltenen Technik eingerichtet. Im Erdgeschoss gibt es neben dem Empfangsbereich auch einen Seminarraum und im Keller warten zwei Floating-Suiten und ein Massageraum. Man fühlt sich willkommen!

Nachdem wir zum ersten Mal hier waren wurden wir zu Beginn sehr ausführlich über den Ablauf instruiert um in der Folge jeweils eine der beiden großzügig ausgestatteten Floating-Räume aufzusuchen. Das Ambiente ist angenehm, das Licht bewegungsgesteuert, die Musik einfühlsam. Schon bald füllten sich die Becken mit 1.600 Liter gesättigtem Salzwasser, welches einen Salzgehalt von 26% aufweist und knapp an jenem des Toten Meeres liegt. Wie im Prospekt vermerkt, es ist alles da! Vom Bademantel, Badepantoffel, über Cremen, Haarbürsten und sonstigen Utensilien. Die Badetasche kann also getrost zu Hause gelassen werden!

Bild aus dem Video der Alphafloating GmbH
Das Floating beginnt mit der Dusche und dem empfohlenen WC-Besuch. Dann geht es ab ins Becken, während leise Musik im Hintergrund läuft und dezentes Licht am Beckenrand leuchtet. Das angenehm warme Salzwasser umspült den Körper, während es nach und nach wird es dunkler wird. Die Musik verstummt und du tauchst ein in eine schwebende Entspannung der Sonderklasse . . . . . . .  Viel zu früh hört man wieder leise Musik und es wird langsam heller, sechzig Minuten Solebad sind im nu vergangen. Nach der Dusche begebe ich mich noch eine Weile in den Entspannungsraum, wo Erfrischungsgetränke, kleine Leckereien und ein Massagestuhl auf mich warten. Der in Summe zweistündige Aufenthalt endet mit einem freundlichen Smalltalk und der Gewissheit wieder zu kommen!

Wozu das Ganze?
Floating eignet sich natürlich wunderbar zur perfekten Tiefen-Entspannung. Es gibt aber noch genügend weitere positive Aspekte, die dafür sprechen.
Wie z.B.
- Entlastung der Wirbelsäule, Muskulatur und Gelenke
- Lösung von Verspannungen
- Rückgang chronischer Schmerzsymptome
- Positiv lindernde Wirkung auf die Haut, bzw. auf Hautkrankheiten
- Senkung des Blutdruckes und der Pulsfrequenz
- Stressreduktion bis hin zu Stressresistenz
- Wohltuender Ausgleich zu diversen Reizüberflutungen
- Regeneration, besonders für aktive Sportler (und Läufer, wie mich)
und im meinem Fall auch, um dem Rheuma entgegen zu wirken!

Noch mehr Argumente dazu finden sich auf der
- Webseite von Alphafloating und folgenden Links
- www.floathouse.de/floating_wirkung.html
- www.float-schweiz.ch/warum-floaten.html

und natürlich dem nachfolgendem - und sehr einladenden - Video der Alphafloating GmbH!

Mittwoch, November 20

Neulich in Berlin!

Viele Male schon hatte ich die Gelegenheit Berlin aufzusuchen. In den Jahren 1989 bis 1990, als ich über ein Jahr beruflich in ganz Deutschland unterwegs war und so auch mehrmals in Berlin. Hinzu kam, dass ich eben dort wenige Tage nach dem Mauerfall auch denkwürdige Zeiten erleben durfte. Dann natürlich auch als Läufer, um im Jahr 2004 (ausgefallen) und 2005 (gefinisht) den grandiosen Berlin-Marathon zu laufen. Nun zog es mich wieder hin! Diesmal im Zuge einer Städtereise mit meiner Frau, die wir uns zu unserem 40-Jahre-Ehejubiläum gönnten.

Natürlich plant jeder seine Reise sehr individuell. Ein Start mit einer Sightseeing-Tour in einem der vielen gelben Busse ist bestimmt empfehlenswert. Man sieht dabei sehr viel und erhält zudem eine gute Übersicht zu den möglichen Ausflugszielen. Bei einer Tour durch Berlin soll man sich ruhig auch ein wenig treiben lassen. Diese kann daher - wie bei uns - aus einer Mischung aus Ziel und Zufall bestehen. So oder so gehören viele Kilometer zu Fuß, in U-Bahn, S- und Straßenbahn dazu. Dabei empfiehlt es sich (im Internet, oder am Flughafen) eine so genannte WelcomeCard zu besorgen, mit der man die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen kann und viele Ermäßigungen erhält. Dann geht's rein in's Abenteuer, welches in unserem Fall folgende Highlights beinhaltete:
- Gedächtniskirche, das nahe liegende
- KaDeWe, mit dem Ku'Damm
- Alexanderplatz und Fernsehturm
- Museumsinsel und Berliner Dom
- DDR-Museum und (als Kontrast)
- Currywurstmuseum mit Verkostung (lecker)
- Checkpoint Charly
- Gendarmenmarkt
- Unter den Linden und Brandenburger Tor
- Regierungsviertel und Reichstagskuppel
uvm...

Wer Städtereisen absolviert weiß, dass dabei der Erholungswert wohl kaum im Vordergrund steht. Man packt in die wenigen Tage, die zur Verfügung stehen viel hinein, um dann abends einigermaßen geschlaucht in's Bett zu fallen. Einmal gab es eine Ausnahme, mit dem Ziel Postdamer Platz. Dieser präsentierte sich modern, baulich imposant und bereits weihnachtlich dekoriert. Nachdem wir genug gestaunt hatten besuchten wir die unterhaltsame und zuweilen "spritzige" Show der "Blue Man Group"! Der Humor ist sehr Amerikalastig, den man mögen muss. Mögen muss man auch, dass man dann und wann schon einmal "angekleckert" werden kann. Besonders dann, wenn man - so wie wir - 5. Reihe Mitte sitzt! Aber das weiß man ja vorher und mit dem Poncho (im Preis inbegriffen) ist man gut geschützt! Die Show selbst: Unterhaltsam und kurzweilig!

In Summe waren es vier hoch interessante und sehr abwechslungsreiche Tage in Berlin. Einer Stadt, die man einfach gesehen und erlebt haben muss. Das Wetter meinte es - trotz fortgeschrittener Jahreszeit - gut mit uns und so konnten wir die Stadt in vollen Zügen genießen. Es hat einfach alles gepasst, wie auch die Unterkunft im Hotel "Best Western - Berlin Mitte"! Fazit - Berlin ist eine Reise wert!

Sonntag, Oktober 27

Klassentreffen - 50 Jahre danach!

Junge Menschen haben es ja wesentlich leichter ein Klassentreffen zu organisieren. Man vereinbart ein Treffen mittels Facebook und/ oder WhatsApp und das war's eigentlich schon. Als ich zur Hauptschule ging hatten wir keinerlei Technik im Haus. Von Fernsehen und Telefon also keine Spur! So war es also recht schwer die ehemaligen Schulkollegen (Mädchen gab es bei uns keine, denn es damals noch Geschlechtertrennung) zu erreichen, denn viele der alten Adressen stimmten nicht mehr! Trotzdem machten sich mein damaliger Klassenkollege und späterer ORF-Kameramann Anton Wieser und ich an die Arbeit, um ein Treffen zu organisieren. Denn 50 Jahre danach sollte Grund genug sein!

Umso erfreulicher, als sich am Freitag, den 18. Oktober 2013 knapp 15 ehemalige Mitschüler im Autohof in St. Veit trafen, um sich nach vielen Jahren wieder einmal zu treffen. Der Großteil kam aus der Heimatstadt, oder näheren Umgebung, wo die meisten geblieben sind. Einer kam aus Vorarlberg und ein weiterer reiste sogar aus Köln an!

Viele haben sich ja schon lange nicht mehr gesehen. Und wenn, dann wussten die meisten trotzdem nicht was der eine oder andere macht. So war es also wichtig zu erfahren welche Berufslaufbahn wurde eingeschlagen und wie hat sich das Privatleben entwickelt?
Klassenkameraden einst und jetzt!

Es gab also welche, die über eine Lehre zum Beruf fanden, den sie dann bis zur Pensionierung beibehielten. Andere wiederum lernten ein Handwerk, um dann aber im Versicherungswesen an die Spitze zu gelangen. Einige wurden selbstständige Unternehmer, andere wiederum fanden in interessanten Berufen eine Anstellung. Interessant auch ein Konditor, der in der Folge zum Koch umsattelte um später mit Autos zu handeln. Es gab natürlich auch so manche die es in die Ferne zog, die viel erlebten und ebensoviele Erfahrungen sammelten. Beeindruckend aber auch die Geschichte jenes Klassenkameraden, den das Schicksal gesundheitlich arg gebeutelt hat und der trotzdem Lebensfreude pur vermittelte. Unglaublich spannende und interessante Wege der Einzelnen die eines zeigten - wir waren (und sind) ein guter Jahrgang!

In guter und gelöster Stimmung gab es bis in den späten Abend hinein viel zu erzählen. Schön so manchen Mitschüler nach vielen Jahren wieder einmal zu sehen. Es war daher die Meinung aller das nächste Treffen ein wenig kürzer anzusetzen. Ein Fünf-Jahres-Rhythmus müsste machbar sein. Bis bald also, ich freu mich drauf!

Weitere Informationen und Links unter:
- Webseite zum Klassentreffen
- Fotos zum Klassentreffen