Zum besseren Verständnis: Aufgrund meiner schweren Erkrankung im Jahr 2023 erhalte ich Unterstützung in Form der Pflegestufe 1. Zusätzlich habe ich einen Behinderungsgrad von 70% und erhalte dadurch ebenfalls Erleichterungen, wofür ich sehr dankbar bin! Die Welt ist für mich also nicht mehr so wie sie war, sie ist anders. Man kann die Situation akzeptieren oder nicht! Ich habe mich mit ihr angefreundet und wir beide gehen ganz gut damit um!
Das "neue Leben" hat zur Folge, dass meine Frau (der es zeitweise auch nicht besonders gut ging) und ich die Zeit intensiver erleben und uns von diversen Ausflügen und Urlauben auch im Jahr 2025 nicht abhalten ließen. Unsere Highlights waren ein üblicher Thermenaufenthalt (egal welcher Urlaub, wir fahren nie an den gleichen Ort) zum Jahresbeginn, im Juli eine wunderbare Schiffsreise durch die Ostsee, im September ein Kurzurlaub am Meer (Kroatien) und natürlich diverse Tagesausflüge (auch mit der gesamten Familie) und kulturelle Ereignisse.
Ich persönlich habe im Juni auch eine dreiwöchige Reha gemacht, die mir sehr gut getan hat. Im März und im Juni war ich auch eingeladen den Ehrungen für meinen langjährigen und außergewöhnlichen Freund, den Starkoch Wolfgang Puck (St. Veit: Ehrenzeichen der Stadt und des Landes, Wien: silbernes Ehrenzeichen der Republik Österreich)!
So bin ich daher auch im Rückblick auf das letzte Jahr sehr zufrieden. Zufrieden auch mit meiner gesundheitlichen Entwicklung, denn ich habe mich auf einen Status eingependelt, mit dem ich leben kann. Meine Mobilität ist so weit hergestellt, dass ich ein paar Kilometer (ca. fünf) ganz passabel gehen kann, wenn es auf und ab geht wird es merklich schwieriger! Ich habe auch immer wieder versucht mit dem Rad zu fahren. Das geht auf der Ebene einigermaßen gut, aber wenn es auf- oder abgeht, dann werde ich ängstlich und unsicher. Das hat ebenfalls wieder mit der fehlenden Stabilität zu tun und wenn ich in Extremsituationen schnell absteigen müsste, dann kann ich das nicht (meine Stürze haben mich belehrt!). Daher fahre ich halt im flachen Gelände! Was ich noch konsequent mache sind regelmäßige Stabilitätsübungen und Muskeltraining. Das ist unbedingt erforderlich, weil meine Beine - vom Knie abwärts - ziemlich schwerfällig agieren und ohne Training ihren Dienst verweigern würden!
Auf den Boden komme ich (kommt man eigentlich sowieso immer ;-), aber mit Anhalten, vom Boden auf, da wird's schon wieder schwieriger. Auch beim Anziehen benötige ich Unterstützung! Großartige Unterstützung erhalte ich übrigens auch von meiner tollen Physiotherapeutin (und ehemaligen Leistungssportlerin im Beach-Volleyball) Stefanie Schweiger!
In den letzten Wochen und Monaten wurde ich allerdings ein wenig mürrischer, weil sich keine merkbaren Erfolge mehr einstellen. Die großen Schritte nach vorne gibt es leider nicht mehr der Status Quo bleibt! Was ja auch nicht so schlecht ist, für mich aber scheinbar zu wenig! Seit kurzem gibt es aber wieder einen Motivationsschub, das Christkind hat mir ein Laufband gebracht! Und ja, ich werde es intensiv nutzen, einerseits um mein Gehen zu stabilisieren bzw. zu verbessern, aber auch zum Laufen. Draußen geht es nicht, da mich schon die kleinste Unebenheit ins Schleudern bringt. Aber, da ich ein extra breites und extra langes Laufband mit seitlichen Haltegriffen genommen habe, Indoor klappt es und wenn es nur ein Kilometer ist!
Ich weiß, dass ich viel erreicht habe und bin auch sehr stolz darauf Ich weiß auch, dass es nicht selbstverständlich ist, dass ich noch lebe. Und noch etwas weiß ich, dass es ein Wunder ist, dass ich ohne "Dachschaden" davongekommen bin! Ich bin auch (bedingt auch durch mein intensives Läuferleben) nicht der Typ, der so schnell aufgibt, aber mir wurde erst in den letzten Jahren so richtig bewusst, dass ich ein Kämpfer bin!
Das "neue Leben" hat zur Folge, dass meine Frau (der es zeitweise auch nicht besonders gut ging) und ich die Zeit intensiver erleben und uns von diversen Ausflügen und Urlauben auch im Jahr 2025 nicht abhalten ließen. Unsere Highlights waren ein üblicher Thermenaufenthalt (egal welcher Urlaub, wir fahren nie an den gleichen Ort) zum Jahresbeginn, im Juli eine wunderbare Schiffsreise durch die Ostsee, im September ein Kurzurlaub am Meer (Kroatien) und natürlich diverse Tagesausflüge (auch mit der gesamten Familie) und kulturelle Ereignisse.
Ich persönlich habe im Juni auch eine dreiwöchige Reha gemacht, die mir sehr gut getan hat. Im März und im Juni war ich auch eingeladen den Ehrungen für meinen langjährigen und außergewöhnlichen Freund, den Starkoch Wolfgang Puck (St. Veit: Ehrenzeichen der Stadt und des Landes, Wien: silbernes Ehrenzeichen der Republik Österreich)!
Wir, als Ehepaar) genießen das Leben trotz Einschränkungen und der vielen Wirrnisse da draußen! Wie man sieht wird die Geschichte derzeit in einer Form umgeschrieben, wie ich sie niemals für möglich gehalten habe! Daher bemühen wir uns stets ein gutes und bewusstes Leben vorzuleben und unser kleines Ökosystem lebenswert zu erhalten, das liegt auch in unserer Eigenverantwortung!
Abschließend noch etwas: Ich habe immer schon gerne geschrieben und schreiben ist immer auch ein Teil der Therapie. Meine Beiträge sollen auch zeigen, dass man die schlimmsten Situationen (und für mich war es die Schlimmste meines Lebens) bewältigen und Grenzen verschieben kann - wenn man nur will!
Wer immer das liest - alles Gute!
Nachfolgend gibt es noch ein Video zu meiner Krankheitsgeschichte



























.jpg)












