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Dienstag, Dezember 16

Entschleunigung in Lasko!

Die beste Ehefrau von allen hat mich dieser Tage zu einem Thermenaufenthalt nach Lasko (Laško) eingeladen. Eine Stadt in Slowenien, bekannt für Wellness und dem guten Bier gleichen Namens aus der ortsansässigen Brauerei.

Unser Ziel waren ein paar gemeinsame Tage der Entschleunigung zu verbringen. So war es naheliegend, dass wir viel Zeit in der großzügigen Anlage der Thermana Lasko verbrachten. Wir nutzten aber auch die Möglichkeit, die Umgebung zu Fuß zu erkunden. Das bedeutet Spaziergänge der Savinja entlang, in den Ort selbst, aber auch zur hoch gelegenen Kirche St. Mihael (Šmihel).

Der Aufenthalt war wirklich Erholung pur, bedingt auch dadurch, dass Wellnessurlaube im Dezember eher selten gebucht werden und das Hotel sehr spärlich belegt war. Kein Gedränge, wie es zu Jahresbeginn oft der Fall ist. Trotzdem war aber das Frühstücks- und Abendbuffet mehr als reichhaltig sortiert, die Speisen köstlich und das Personal überdurchschnittlich freundlich und hilfsbereit. Eine Hotelanlage, die wir gerne in Erinnerung
behalten werden!

Bei Heimreise machten wir einen Zwischenstopp in der slowenischen Hauptstadt Laibach (Ljubljana), die ich zuletzt vor mehr als 20 Jahren besuchte und kam aus dem Staunen nicht mehr heraus! So eine pulsierende, moderne, lebhafte und von tausenden Menschen besuchte Stadt habe ich selten erlebt. Wir streiften also durch die wunderschöne Altstadt, den Weihnachtsmarkt bis hin zum zentralen Marktplatz, ein absolutes Highlight für alle Laibach-Besucher.

Ein schöner Abschluss eines ebenso schönen Urlaubes!

Sonntag, März 18

Tage der Entspannung!


Es gäbe eine kürzere Variante, aber wir fahren die Autobahn über Graz, denn die Bundesstraße "dahinzuggeln" ist nicht so mein Ding! Wir landen bald in Slowenien, fahren an Marburg vorbei und weiter Richtung Ungarn. Kaum Autos unterwegs, die Gegend trostlos, das Wetter auch! Egal, es geht ja in eine wohlig warme Therme mit Ziel Hotel MenDan in Zalakaros (Ungarn). Der Ort gilt als die kleinste Gemeinde Ungarns und liegt süd-westlich des Plattensee's (Balaton) und in der Nähe des Kleinen Plattensee's (Kis Balaton). Das Thermalwasser wurde "irrtümlich" gefunden, als man vor vielen Jahren nach Öl bohrte, trug aber dennoch zur positiven Entwicklung des Städtchens bei. So kann's gehen!

Am Ziel angekommen zeigt sich, dass das tatsächliche Aussehen des Hotels den (gut gemachten) Imagefotos nicht ganz stand halten kann. Der Bau selbst ist auf mehrere Blocks - die miteinander verbunden sind - aufgeteilt, die Anlage sauber, das Personal freundlich und unser Zimmer hat eine angenehme Größe. Ich glaube, hier kann man's aushalten.

Wie genießen wir also die entspannten Tage?
Na ja, vorwiegend in der hoteleigenen Therme. Die verschiedenen Pools bieten etliche Bademöglichkeiten. Sehr stark vermissen wir allerdings ein Außenbecken. Schade! Dass es so etwas nicht gibt, dürfte uns bei der Buchung entgangen sein. Natürlich nutzen wir auch die "Verwöhnangebote" des Hauses. Wie z.B. die eine oder andere Thai-Massage. Da bin ich dann doch erstaunt, mit welcher Kraft diese zierlichen Personen den Körper bearbeiten können. Nach der klassischen, gehe zur Thai-Öl-Massage über, die ist "harmloser" und entspannender. Der große "Saunierer" bin ich nicht, aber in einem Wellness-Tempel nutze ich das Angebot. Im "Saunapark" stehen mehrere Kabinen und Möglichkeiten zur Verfügung. Ich nutze jene des Experten, der zu bestimmten Zeiten seine Aufgüsse zelebriert. Ein Meister seines Faches, der sich seines Könnens durchaus bewusst ist!

Das Heilwasser zeigt seine Wirkung. Denn die Zusammensetzung hilft meine Leiden - und jene meiner Frau - zu lindern. Neben dem süßen Nichtstun zieht es mich doch auch auf die Laufstrecke. Ich werde fündig, indem ich mehrere Wanderwege aus einer Karte zusammenfasse und so eine schöne Laufeinheit um den Ort absolviere. Dies aber erst im zweiten Versuch, denn beim ersten Anlauf habe ich mich doch gewaltig verirrt! Sollten andere Läufer sich ebenfalls auf die Suche machen, jetzt ist sie bei GPsies abrufbar!

Die Tage vergehen schnell und enden mit einem netten ungarischen Abend. Eine Folklore-Gruppe tritt auf und zeigt sehr schwunghaft ihr Können. Neugierig wie ich bin, sitze ich ziemlich vorne. Das hat den Vorteil, dass man gut sieht. Gleichzeitig aber auch den Nachteil, dass man schnell zum Mitmachen aufgefordert wird, wenn die Tänzer Personen aus dem Publikum mit einbeziehen. In "null-komma-nix" bin ich Teil des Geschehens. Sehr zur Freude der anderen Gäste. Egal, hier kennt mich eh niemand ...!

Noch etwas erfreuliches zum Abschluss. In der vergangenen Woche brachte ich es auf 49 Laufkilometer. So viel wie noch nie seit meiner Erkrankung im Juni des Vorjahres! Das macht mich glücklich und sehr zuversichtlich!!

Freitag, Februar 22

Thermenurlaub

Mehrere Komponenten trafen im Feber zusammen. Ich war ziemlich überarbeitet, da ich in meinem Job doch einige Monate ohne Pause durchgearbeitet habe. Jetzt war die Luft ein wenig draussen. Auch wenn einem die Arbeit noch so gut gefällt, einmal muss der Mensch Zeit für sich selbst haben!Hinzu kam, dass ich läuferisch wieder einmal verletzt bin. Meine Selbstdiagnose lautet - Fersensporn! Ein Zeichen mehr um endlich Ruhe zu geben!

Gesagt - getan!
Mit Elisabeth suchten wir kurzfristig eine Therme in Slowenien aus und buchten über das Reisebüro Gruber einen fünftägigen Aufenthalt in der Therme Olimia, im Ort Podcetrtek, einen „Steinwurf" von der kroatischen Grenze entfernt! Am Sonntag, den 17. Feber 08 fuhren wir am Vormittag los und waren so gegen 13:00 Uhr vor Ort. Überrascht waren wir allerdings, dass wir da schon einmal waren, allerdings hiess die Therme damals „Atomske Toplice"!

Was hat sich verändert?
Es wurde modernisiert und um das Hauptthermalbad „Termalija" ein Ruhebereich herumgebaut. Eine Glas-Stahl-Konstruktion trennt das doch laute Thermalbecken von den Nebenräumen, in die man sich zurückziehen und wunderbar entspannen kann. Eine unglaublich geschickte Lösung!
Wir wohnten im Hotel „Breza", welches - wie die Hotels „Sotelia" und das „Aparthotel Rosa" mit dem Wellnesszentrum „Termalija" unterirdisch verbunden waren. Man musste also nie ins Freie! Sehr praktisch!

Wir nutzten sehr wenig von dem umfangreichen Angebot, wir wollten nur ein wenig das Thermalwasser geniessen, welches sowohl für meine verletzten Beine, wie auch für Elisabeths Rücken wohltuend war. Fast einen Tag lang waren wir auch in der grössten Saunalandschaft Sloweniens, die sich ebenfalls im Wellnesszentrum befindet. Die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt und die Zeit verging sehr rasch!

Sehr rasch vergingen auch die Tage. Am Freitag gingen wir am Morgen nochmals in die Therme und fuhren dann gegen Mittag, gut erholt und ein paar Kilo schwerer, wieder nach Hause! Schön war's!